Team Niedersachsen Nord ist die Nummer drei in Deutschland / Stach wirft Rhöndorf raus / „Es allen zeigen“

DM-Bronze trotz erschwerter Bedingungen

Die Bronzemedaille als Krönung für eine erfolgreiche Saison: Das Team Niedersachsen Nord belegte beim Final Four in Bamberg Platz drei. ·
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Die Bronzemedaille als Krönung für eine erfolgreiche Saison: Das Team Niedersachsen Nord belegte beim Final Four in Bamberg Platz drei. ·

Start-Nr. 21: Rotenburg - Das mit der Namensgebung ist so eine Sache: Auf „Team Niedersachsen Nord“ hatten sich die BG ’89 Hurricanes und der TSV Lamstedt geeinigt, um nicht einen „Wortwurm“ aus beiden Vereinsnamen bilden zu müssen.

Die Basketballerinnen dieses U 17-Bundesliga-Teams machen es sich allerdings noch einfacher: TNN sagen sie kurz und knapp. „Weil sie finden, dass man sich mit diesem Namen besser anfeuern kann“, erklärt Christoph Treblin, der Basketball-Boss der BG ’89. TNN war in 2012 aber auch ein Synonym für Erfolg – schließlich stand am Saisonende die Bronzemedaille bei den „Deutschen“.

Dass das neue Kooperationsteam – damals noch von Roland Senger trainiert – zu den heißen Kandidaten für die Spitzenränge in der Staffel Nord der Bundesliga gehören würde, war von vornherein klar. Letztlich qualifizierte sich das TNN trotz der erschwerten Trainingsbedingungen – zwischen Lamstedt und Scheeßel liegen schließlich 70 Auto-Minuten – als Dritter für die erste Play-off-Runde. Da der Rhöndorfer TV dort aber nicht kompromissbereit war, musste das Team zwei Mal ohne die in der Damen-Mannschaft benötigte Top-Scorerin Emma Stach auskommen. Trotzdem gelang es, sich ins dritte Entscheidungsspiel zu kämpfen – und dort mit 42 Stach-Punkten zu triumphieren.

Im Viertelfinale gab es trotz der Neuerwerbungen Alena Tusek, Flavia Behrendt und Viktoria Storm zunächst eine Niederlage bei den Junior Panthers Osnabrück, doch auch dieses Mal entschied die Senger-Crew die nächsten zwei Spiele für sich, um damit im Final Four in Bamberg zu stehen. Erst nach zweifacher Verlängerung musste sich das TNN im Halbfinale dem späteren Champion BG Zehlendorf mit 86:97 geschlagen geben. „Das war wirklich Spitz auf Knopf“, erinnert sich Treblin. „Aber obwohl die Enttäuschung riesengroß war, wollte es die Mannschaft allen zeigen und wenigstens Bronze holen.“ Das gelang mit einem 70:65-Sieg im kleinen Finale gegen das Team Oberfranken. Platz drei war gleichbedeutend mit dem größten Erfolg eines weiblichen Jugendteams der BG ’89 in dieser Altersklasse. Zuletzt hatte die U 14 2008 diesen Rang geschafft. · maf

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