Grotheer ist erneut der Alfstedter Matchwinner

Déjà-vu für die SG Unterstedt – 1:2

Sebastian Lauridsen (vorne, gegen Alfstedts Colin Senger) besaß die erste Unterstedter Großchance bereits nach 30 Sekunden. Foto: Freese
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Sebastian Lauridsen (vorne, gegen Alfstedts Colin Senger) besaß die erste Unterstedter Großchance bereits nach 30 Sekunden.

Unterstedt - Die SG Unterstedt stellt sich in dieser Saison immer wieder selbst ein Bein und hat dadurch im Freitagabendspiel den Sprung in die Spitzengruppe der Fußball-Kreisliga verpasst. Gegen den Aufsteiger FC Alfstedt/Ebersdorf kassierten die Grün-Weißen eine 1:2 (1:1)-Niederlage, weil die Gäste aus dem Nordkreis griffiger, bissiger und effektiver agierten. „Das ist unsere eigene Schuld“, fand Stürmer Sebastian Lauridsen.

„Im Moment können wir unsere Spiele nur über den Kampf gewinnen, aber eben da war uns Alfstedt überlegen“, räumte auch sein Coach Uwe Delventhal ein. Zumal das personell geschwächte Team zu wenig nachlegen kann. So feierte David Kusber eine Woche nach seinem Comeback sogar sein Startelf-Debüt in dieser Saison. Angesichts der Personalnot war es umso ärgerlicher, dass Linksverteidiger Vincent Wuttke nach einer halben Stunde mit einer Oberschenkelzerrung ausschied und in der Schlussphase Matthias Walker ebenfalls verletzt vom Feld musste.

Dabei hatten die Unterstedter den besseren Start erwischt und hätten eigentlich schon nach 30 Sekunden führen müssen, wenn Lauridsen nicht am leeren Tor vorbeigeschossen hätte. In der 19. Minute gelang dafür Daniel Moderau mit einem platzierten Schuss ins linke Eck die Führung der Gastgeber, die fortan aber immer mehr die Kontrolle über das Spiel verloren und insbesondere das Zentrum den Alfstedtern überließen. Ausgerechnet der für Wuttke eingewechselte Jakob Sachs legte kurz nach seiner Einwechslung nach einem langen Ball unfreiwillig das 1:1 für Tim Hildebrandt auf (33.).

Auch in der zweiten Halbzeit blieb es ein rassiges, wenn auch nicht hochklassiges Spiel mit hohem Laufpensum auf beiden Seiten. Zweimal besaß Tobias Delventhal die Chance, seine Unterstedter wieder in Führung zu bringen (50./57.), meist spielten die Platzherren ihre Konter jedoch schlecht aus und versuchten es zu sehr mit langen Bällen. „Wir haben nicht allzu viel Zwingendes aufs Tor gekriegt“, wusste auch Coach Delventhal.

Doch selbst das Remis vermochten die Unterstedter nicht zu sichern. Routinier Andreas Grotheer zog aus rund 20 Metern ab und überraschte damit offenbar Keeper Phillip Krüger – der Ball rauschte über seine Handschuhe ins Tor und schien nicht unhaltbar zu sein (77.). „Der ditscht vor ihm auf und geht ins lange Eck. Ich bin mir nicht sicher, ob er den wirklich halten muss“, nahm Uwe Delventhal seinen Schlussmann in Schutz. Déja-vu: Grotheer war bereits vor anderthalb Jahren beim 3:2 in Alfstedt der Matchwinner gewesen – nun also erneut.

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