Verteidiger kommt vom RSV zum Kreisliga-Aufsteiger

Dittmer löst „Vissels“ Engpässe im Abwehrzentrum

Oliver Dittmer verstärkt zur kommenden Saison den Kreisliga-Aufsteiger VfL Visselhövede. - Foto: Freese
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Oliver Dittmer verstärkt zur kommenden Saison den Kreisliga-Aufsteiger VfL Visselhövede.

Rotenburg - Von Vincent Wuttke. Bereits in der Spielzeit 2011/2012 lief Oliver Dittmer für den VfL Visselhövede auf. Nun kehrt der Innenverteidiger vom Fußball-Landesligisten Rotenburger SV zu den Heidestädtern zurück. Damit hat der Kreisliga-Aufsteiger eine Lücke in seinem Kader aufgefüllt.

„Wir hatten mit Eike Beneke und Michael Lohmann gerade einmal zwei gelernte Innenverteidiger im Kader. So mussten wir immer wieder wieder Leute aus dem defensiven Mittelfeld oder Außenverteidiger ins Zentrum stellen“, wusste Visselhövedes Fußball-Boss Claas Bargfrede um den Handlungsbedarf. Vor allem offensiv ist der Meister der 1. Fußball-Kreisklasse Süd bereits hochkarätig aufgestellt, in der Abwehr gab es aber noch Nachholbedarf. „Oliver kann uns definitiv weiterhelfen“, sagt Bargfrede. Er rechnet damit, dass der 29-jährige Neuzugang mit jahrelanger Landesliga-Erfahrung zu einer Führungskraft wird.

„Gute Spieler, gute Freunde“

In der abgelaufenen Spielzeit kam Dittmer beim Rotenburger SV zu zwölf Einsätzen in der Liga, aber an Kevin Klützke und Jannis Niestädt in der Innenverteidigung oft nicht vorbei. Der Defensivmann war zuletzt nicht mehr zufrieden und wechselt nach nur einer Saison an der Wümme wieder. „Ich gehe, weil ich vom Verhalten des RSV zum einen enttäuscht bin und zum anderen in Visselhövede die Perspektive für etwas Großartiges sehe“, sagt Dittmer. Hinzu kommt, dass er in Visselhövede arbeitet und mit einigen aus seiner neuen Mannschaft bereits in Kontakt war. „Ich treffe auf gute Spieler und gute Freunde“, sagt der Abwehrmann.

Durch den Abgang ist beim RSV auch klar, dass ein neuer Innenverteidiger geholt werden muss. Der sportliche Leiter Torsten Krieg-Hasch verfällt aber nicht in Panik. Er hatte zudem bereits mit einem Abgang von Dittmer gerechnet. „Es war keine große Überraschung mehr. Auch wenn es schade ist.“ Er fügt an: „Am Ende haben wir eine nüchterne Analyse gemacht und ihm deshalb das Okay gegeben, mit anderen Vereinen zu sprechen.“ Als Ersatz für Dittmer hat Krieg-Hasch nun vor allem ein Auge auf Talente geworfen. „Vielleicht holen wir einen Perspektivspieler, den wir entwickeln können.“

Für den RSV gab es in den vergangenen Tagen aber auch gute Nachrichten. Die Zwillinge Lucas und Yannick Chwolka haben für die kommende Saison zugesagt.

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