Westerholz´ Jan-Lüder Behrens über seinen Kreuzbandriss und die Aussichten im Aufstiegskampf

„Die Sehnsucht wird immer schlimmer“

Darauf werden die Westerholzer lange verzichten müssen: Jan-Lüder Behrens am Ball. - Foto: Freese

Westerholz - Von Vincent Wuttke. Der TuS Westerholz muss im Aufstiegsrennen der Fußball-Kreisliga einen schweren Rückschlag verkraften. Zwar hat das Team von Trainer Peter Ludwig zurück in die Erfolgsspur gefunden, dafür aber einen ihrer besten Spieler verloren. Der 24-jährige Spielmacher Jan-Lüder Behrens riss sich im letzten Heimspiel gegen den FSV Hesedorf/Nartum (2:0) das Kreuzband.

Es ist schon fast zwei Wochen her, dass Sie sich das Kreuzband gerissen haben. Wie fühlt sich das Knie an?

Jan-Lüder Behrens: Schmerzen habe ich schon nicht mehr. Nur wenn ich das Knie etwas beuge, tut es noch weh.

Können Sie beschreiben, wie es zur Verletzung gekommen ist?

Behrens: In der Anfangsphase des Spiels habe ich nach einem ganz normalen Zweikampf schon gemerkt, dass etwas nicht mehr stimmt. Ich habe aber trotzdem weitergespielt und gedacht, es geht wieder. Ein paar Minuten später habe ich mir das Knie in einem weiteren Duell irgendwie verdreht – und da wusste ich, es ist etwas gerissen. Ich dachte erst, es wäre das Außenband.

Wie sieht der weitere Plan der Behandlung aus?

Behrens: Das Problem ist, dass mein Knie noch gereizt ist und ich deshalb erst im Mai operiert werden kann. Bis dahin bin ich auf die nervigen Krücken angewiesen. Danach darf ich das Bein sechs Wochen gar nicht belasten.

Sie waren beim Spiel am vergangenen Sonntag in Jeddingen schon als „Fan“ dabei. Fehlt Ihnen der Ball am Fuß schon?

Behrens: Im Moment geht es noch. Die Partien mal vom Spielfeldrand mit Peter Ludwig zu sehen, ist auch spannend. Ich denke aber, dass die Sehnsucht in den nächsten Monaten immer schlimmer wird.

Ist abzusehen, wann Sie auf den Platz zurückkehren?

Behrens: Ich möchte zur Vorbereitung der Rückrunde in der nächsten Saison wieder im Mannschaftstraining dabei sein. Es ist aber Geduld gefragt und ich will nicht zu früh wieder anfangen.

Vor dem Heimspiel morgen gegen den TuS Elsdorf plagt sich Ihr Team mit Verletzungssorgen. Werden die Teamkollegen trotzdem siegen?

Behrens: Ich denke schon, auch wenn mit Claas Riebesell, Jendrik Hädecke und Oliver Demant weitere Stammspieler fehlen werden und nur noch zehn Spieler aus der ersten Mannschaft da sind. Wir dürfen Elsdorf nur nicht unterschätzen.

Wird es am Ende der Saison auch ohne Sie zum Aufstieg reichen?

Behrens: Ich hoffe es, wir haben schließlich noch alle Chancen – auch Platz eins ist noch nicht aus unserer Reichweite. Ich werde auf jeden Fall bei allen Spielen da sein und unterstützen.

Behrens´ Tipps

FC Alfstedt/E. - TSV Gnarrenburg 2:0

SV Hamersen - TV Sottrum 1:1

MTSV Selsingen - TSV Bülstedt/V. 3:0

TuS Westerholz - TuS Elsdorf 2:0

SV Ippensen - MTV Jeddingen 1:1

Heeslinger SC II - FSV Hesedorf/N. 1:0

TSV Karlshöfen - TSV Gr. Meckels. 2:2

Timo Löber (TV Sottrum) sagte vergangene Woche ein Ergebniss exakt voraus und lag drei Mal von der Tendenz her richtig.

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