Kreisligist TuS Bothel steht noch ohne da / „Wir verlieren nicht den Kopf“

Die schwierige Suche nach einem Trainer

Wer coacht nächste Saison den TuS Bothel?
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Wer coacht nächste Saison den TuS Bothel?
  • Matthias Freese
    vonMatthias Freese
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Bothel – Der TuS Bothel und seine Trainer – das war lange Zeit eine Personalie frei von Sorgen. Erst hatte Peter Ullrich zusammen mit Udo Griech achteinhalb Jahre lang für Kontinuität gesorgt, dann Christoph Meinke drei Jahre lang als Spielertrainer. Doch mittlerweile ist es eine vertrackte Situation geworden. Die Grün-Weißen suchen bereits seit Anfang Juni nach einem neuen Coach.

Die Schwierigkeiten begannen im Prinzip vor einem Jahr, denn seitdem hatte das Team quasi ständig wechselnde Trainer-Beziehungen. Bodo Bosselmann stieg schon nach zwölf Punktspielen aus, Christoph Meinke übernahm interimsweise wieder, ehe im Dezember Sven Schumacher kam. Er war als dauerhafte Lösung gedacht, doch aus beruflichen Gründen musste der Brockeler während der Corona-Zeit seinen Abschied verkünden.

„Wir führen regelmäßig Gespräche, aber es ist natürlich ein extrem schlechtes Timing, um einen Trainer zu suchen – sowohl wegen Corona als auch des bevorstehenden Saisonstarts“, sagt Dennis Schlifelner, der als Sportlicher Leiter in Bothel die Trainersuche übernommen hat. Aktuell befindet sich das Team in der Sommerpause, in zwei Wochen geht das Training weiter. „Momentan liegt der Ball bei der Mannschaft. Co-Trainer Torben Klinger und der Mannschaftsrat übernehmen das Training“, berichtet Schlifelner und unterstützt dabei. Er betont: „Wir nehmen uns die Zeit, um einen vernünftigen Kandidaten zu finden, einen mit Fachkompetenz, idealerweise mit Lizenz, der auch menschlich passt. Wir werden nicht den Kopf verlieren.“ Inzwischen könnte Schlifelner schon fast unter die Körbesammler gehen, doch die Zuversicht hat er deshalb nicht verloren, auch wenn die Zahl der Absagen „nicht mehr einstellig ist“.

Selbst eine Rückkehr von Meinke auf die Trainerbank hat er abgeklopft: „Seine Position hat sich aber nicht geändert, das ist auch völlig okay.“ Meinke bleibt als Spieler und konzentriert sich als Coach auf seine Aufgabe beim DFB-Stützpunkt. Eine andere interne Alternative wurde ebenfalls andiskutiert, nämlich die, Zweite-Herren-Trainer Thorsten Hoffmann hochzuziehen. Die Idee wurde aber verworfen, weil Hoffmann mit der Reserve „etwas aufgebaut hat“ und außerdem im Nachwuchsbereich sehr engagiert ist. Schlifelner betont: „Natürlich ist es keine Situation, die ich mir wünsche, aber ein paar Nummern sind noch auf der Liste.“ Oder kommen ab und an dazu.

Von Matthias Freese

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