Trotz der misslichen Lage glaubt Nils Rudolph noch fest an den Klassenerhalt

„Die Schießbude der Liga“

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Fintels Mittelfeldmann Nils Rudolph zeigt sich trotz der momentanen Lage kämpferisch: „Ich glaube fest an den Klassenerhalt“.

Kreis-Rotenburg - FINTEL · Viel schlechter könnte die Bilanz nicht lauten: Zehn Niederlagen in Folge, eine Torverhältnis von 13:43, nur drei Punkte auf dem Konto und der letzte Tabellenplatz in der Fußball-Kreisliga! Trotzdem glaubt der 19-jährige Nils Rudolph, Mittelfeldmann des TuS Fintel, weiterhin fest an den Klassenerhalt.

Herr Rudolph, haben Sie nach zehn sieglosen Partien überhaupt noch Lust, am Wochenende zu spielen.

Nils Rudolph:Ja klar. Ich hoffe jedes Mal, dass es endlich mit dem zweiten Sieg klappt. Wir haben bislang nicht schlecht gespielt, hatten oftmals einfach Pech.

Ein gutes Spiel allein reicht aber nicht aus, um aus dem Tabellenkeller zu kommen.

Rudolph:Das stimmt. Davon können wir uns leider nichts kaufen, denn am Ende stehen wir immer mit leeren Händen da. Solange es aber rechnerisch noch möglich ist, glaube ich fest an den Klassenerhalt. Sonst bräuchten wir auch nicht mehr zu spielen.

Woran liegt es denn, dass der TuS Fintel erst einen Sieg eingefahren hat?

Rudolph:Uns fehlen erfahrene Leute, die das Spiel lenken. Zudem ist der Kader zu dünn, sodass wir Ausfälle nur schwer kompensieren können.

Also liegt es nicht am Trainer?

Rudolph:Auf gar keinen Fall. Im Gegenteil: Hans-Jürgen Kotteck ist ein super Coach. Er stellt uns sehr gut auf die Gegner ein und ist immer bestens vorbereitet. Auch das Training gefällt mir.

Apropos Training. Ist es nicht schwierig, sich ohne richtigen Konkurrenzkampf zu motivieren, überhaupt zum Training zu gehen?

Rudolph:Für mich persönlich nicht. Aber auch die anderen lehnen sich nicht zurück. Wir wollen schließlich besser werden und uns steigern.

Und wie lautet das Erfolgsrezept gegen den Bremervörder SC?

Rudolph:Wir sind ja bekanntlich die Schießbude der Liga. Daher müssen wir hinten sicherer werden und es schaffen, dass die Null steht. Wir dürfen bei einem Gegentor nicht gleich nervös werden. · ml

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