Christoph Meinke spricht über Bothels Pokal-Halbfinale und das mögliche Triple

„Die Erfolge einsammeln“

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Christoph Meinke ist „Leader“ und Antreiber im offensiven Mittelfeld des TuS Bothel. ·

Kreis-Rotenburg - Von Matthias FreeseBOTHEL · Das Triple ist möglich: Der TuS Bothel, Spitzenreiter der 1. Fußball-Kreisklasse Süd, strebt einer perfekten Saison entgegen – heute (16 Uhr) will die Mannschaft von Coach Peter Ullrich gegen den Kreisliga-Zweiten TSV Gnarrenburg den Einzug ins Finale des Kreispokals schaffen. Wir sprachen vorher mit „Leader“ und Geburtstagskind Christoph Meinke (26).

Hallenkreismeister ist der TuS Bothel schon, Meister der 1. Kreisklasse Süd auch so gut wie …

Christoph Meinke:Moment: Noch ist das Thema nicht durch. Aber natürlich ist der Titel das primäre Ziel.

Und das Triple soll möglichst auch her, oder?

Meinke:Jetzt schon! Wenn man so dicht vor der Ziellinie steht, will man die Erfolge auch einsammeln.

Es scheint ohnehin so, als wäre die 1. Kreisklasse die falsche Liga für Ihr Team …

Meinke:Ja, vielleicht sind wir diese Saison nicht ganz richtig aufgehoben in dieser Liga. Im Pokal haben wir gegen Kreisligisten gewonnen, in Testspielen auch. Das zeigt: Wir können uns mit denen problemlos messen.

Das war in der Vorsaison anders. Wo liegen die Gründe?

Meinke:Der Zusammenhalt ist in Bothel ja schon historisch gut. Aber wir können jetzt im Gegensatz zur letzten Saison weitgehend aus dem Vollen schöpfen. Zudem ist Cedric Ahrens wieder dazugestoßen und meine Person ist auch dabei. Es liegt aber auch am sehr guten Training, das Peter Ullrich macht – es passt eben an vielen Stellen sehr gut.

Jetzt trifft Ihre erst ein Mal diese Saison bezwungene Elf im Pokal auf das Kreisliga-Team der Stunde, auf Gnarrenburg. Wer ist Favorit?

Meinke:Gnarrenburg. Allerdings haben wir im Herbst zum letzten Mal verloren. Da ist das Selbstvertrauen also da, keine Frage. Außerdem wollen die Jungs mich ja auch beschenken …

Mit welcher Taktik gehen Sie das Spiel an?

Meinke:Wir machen unser Spiel, so wie wir es die ganze Saison getan haben. Dass wir nicht ganz „wilde Sau“ spielen, ist auch klar. Kontrollierte Offensive ist die Marschroute.

Und Sie sind mit ihrer Landesliga-Erfahrung, die Sie bei Jahn Schneverdingen gesammelt haben, der Dreh- und Angelpunkt?

Meinke:Es gehören elf Leute dazu. Aber natürlich ist es mein Anspruch, das Heft des Handelns in die Hand zu nehmen. Zumal es mit Julian Prinz als Sechser sehr gut klappt – er hält mir den Rücken frei.

Und nächste Saison?

Meinke:Da wollen wir gesichert dastehen, nicht wieder in den Abstiegsstrudel reinrutschen.

Jetzt gehen Sie doch schon von der Kreisliga aus …

Meinke (lacht): Okay, wenn es dazu kommt, dann wollen wir es so.

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