Joni Kaiser über den Trainerwechsel, die sportliche Krise und seine Rolle als „Spieler-Scout“

„Die Aufbruchstimmung ist deutlich zu spüren“

Für die Hurricanes absolut nicht zu ersetzen: Joni Kaiser ist der große Hoffnungsträger im Kampf um den Klassenerhalt.

Kreis-Rotenburg - Von Daniel CottäusROTENBURG · Ohne ihn wäre die Saison vermutlich schon lange gelaufen. Bei den kriselnden Basketballern der BG ’89 Hurricanes trägt die Hoffnung auf den Klassenerhalt in der 2. Regionalliga vor allem einen Namen: Joni Kaiser. 290 Punkte in elf Spielen hat der Topscorer bisher verbucht. Am Wochenende lieferte er mit 48 Punkten bei der 82:84-Niederlage gegen den BC Rendsburg seine bis dato beste Saisonleistung ab. Im Interview spricht der 27-Jährige über Neucoach Roland Senger, seine Rolle als „Spieler-Scout“ und die Zukunftsaussichten der BG ’89.

?Herr Kaiser, 48 Punkte in einem Spiel sind eine beeindruckende Ausbeute. War das bisher Ihr Career-High?

!Das war mein zweithöchster Wert. Ich habe mal 49 Punkte in einem Spiel gemacht. Das ist aber auch nicht so wichtig. Mich ärgert es, dass wir dieses Spiel verloren haben.

?Wie erklären Sie es denn, dass es trotz Ihrer Ausbeute nicht zum Sieg gereicht hat?

!Das ist schwierig zu sagen. Im Scoring kam vom Rest des Teams nicht besonders viel. Dafür haben sie mich aber immer wieder gut freigespielt. Es waren dann leider diese Schwächephasen, die uns am Ende das Genick gebrochen haben.

?Ist denn nach dem Trainerwechsel und dem ersten Spiel unter Roland Senger in der Mannschaft schon eine Veränderung zu spüren?

!Ja, das denke ich schon. Viele der Spieler sehen nach dem Wechsel eine neue Chance für sich und wollen ihre Rolle in der Mannschaft finden. Die Aufbruchstimmung ist auf jeden Fall deutlich zu spüren.

?Sie selbst setzen sich ja auch außerhalb des Platzes sehr für die Hurricanes ein. Mit Kwame Assoku verstärkt nach Ihrem Bruder Cai schon der zweite Neuzugang das Team, den Sie vermittelt haben. Eigentlich sind Sie nicht nur Aufbauspieler, sondern auch Scout …

!(lacht) Ich schaue mich eben immer nach Spielern um, die uns weiterhelfen. In der letzten Saison habe ich so auch Jonas Liermann angesprochen. Kwame kenne ich schon seit sieben Jahren. Wir haben früher zusammen bei der BTS Neustadt gespielt. Es ist einfach wichtig, dass wir genug Leute im Training haben. Es kann doch nicht sein, dass wir nicht mal Fünf-gegen-Fünf spielen können.

?Wird es denn für den Klassenerhalt reichen?

!Das sehe ich sehr positiv. Ich denke nicht, dass wir am Ende absteigen. Klar wird das noch ein hartes Stück Arbeit, aber wir haben einfach das Potenzial für die Liga.

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