Dickes Lob für Rotenburgs Youngster

Reuter ist der leise Leader in der Abwehr

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Seht her! Dominik Reuter ist längst zur festen Größe der RSV-Reserve geworden – egal, ob in der Vierer- oder Dreierkette.

Rotenburg - Von Matthias Freese. Dariusz Sztorc musste gar nicht lange überlegen, wer für ihn beim 3:1-Auftaktsieg in der Fußball-Bezirksliga gegen den FC Hambergen der beste Spieler auf dem Platz war: „Dominik Reuter – ihn muss ich nach dieser starken Leistung herausheben“, betonte der Coach des Rotenburger SV II. Im Zentrum der Dreierkette war der 19-Jährige der leise Leader.

Persönlich hatte Sztorc seinem Schützling die lobenden Worte nicht mehr übermitteln können. „Ich musste nach dem Spiel direkt zur Arbeit“, so Reuter. Und er fügt bescheiden an: „Ich glaube, ich habe der Mannschaft ganz gut geholfen.“

Sztorc bezeichnet seinen Youngster in der Defensive als „verschlossenen“ Typen. „Er hat nicht viel gesprochen, sondern seinen Part konzentriert gemacht. Er hat richtig Schweinearbeit verrichtet und viele Sachen abgefangen“, meint er. „Wenn es brenzlig wurde, war er derjenige, der es ausgebügelt hat“, ergänzt Co-Trainer Alexander Bese. Nach Lasse Müllers Ausfall hatte Sztorc auf den Dreierverbund umgestellt und seinen Innenverteidiger erstmals in der Bezirksliga in die Mitte der Kette beordert. Allerdings war Reuter die Aufgabe nicht ganz fremd. „Früher habe ich es schon in der Jugend beim TuS Komet Arsten gespielt.“ Zwei Jahre lief er für die Bremer in der Regionalliga auf, ehe er als 17-Jähriger bei seinem Heimatverein RSV in den Herrenbereich einstieg und sich immer mehr Einsatzzeiten erkämpfte.

Seine dritte Saison in der Reserve könnte Dominik Reuter den endgültigen Durchbruch bescheren – Ambitionen, langfristig in die Landesliga-Elf aufzusteigen, sind jedenfalls vorhanden: „Der Anreiz wird irgendwann da sein. Den hat doch jeder junge Spieler bei uns“, gesteht er. In diesem Sommer gab es noch keine Anfrage von Jan Fitschen, dem Trainer der Ersten, doch sollte ein Anruf kommen, wäre er nicht abgeneigt, dort mal mitzutrainieren.

Vorerst steht neben dem angepeilten Fachabitur aber die Zweite für Reuter im Vordergrund. Dass er dort auch aufgrund der aktuellen Ausfälle in der Abwehr gesetzt ist, ist für ihn „kein Problem“. Wenngleich er gerne auch mal als Sechser oder auf der Außenbahn spielen würde. „Da kann man mehr nach vorne machen, aber das ist zur Zeit nicht möglich, das ist ganz klar mit dem Trainer abgeklärt“, sagt Reuter und agiert weiter dort, wo er der Mannschaft derzeit am meisten hilft.

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