Altherren-Kicker Beckmann hilft aus

Der Tag der Comebacker bei Stemmens 1:0-Sieg gegen Westerholz

Guido Bohatsch (l.) und Douglas Grun laufen nebeneinander und schauen nach unten auf den Ball. Hinten rechts geht Schiedsrichter Friedrich Lüning (FC Walsede).
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Duell um den Ball: Guido Bohatsch (l.) gegen Douglas Grun. Hinten rechts: Schiedsrichter Friedrich Lüning (FC Walsede).

Lange mussten sie warten, am Ende durften die Fußballer des TV Stemmen aber noch jubeln. Douglas Grun traf in der Nachspielzeit der Partie zum 1:0.

Stemmen – Am Freitag hatte Trainer Heiko Meyer Altherren-Fußballer Nils-Ole Beckmann angeschrieben, ob er nicht beim Kreisliga-Duell gegen die SG Westerholz/Hetzwege im Kader der ersten Herren des TV Stemmen aushelfen könne. Die Zusage ließ nicht lange auf sich warten – und so stand der Innenverteidiger am Sonntag die volle Spielzeit auf dem Feld, gab laut Meyer seinen Mannen „klare Kommandos“ und verhalf ihnen so zum 1:0 (0:0)-Erfolg.

„Er war sensationell“, lobte Stemmens Coach Routinier Beckmann, der zuletzt in der abgebrochenen Saison 2020/2021 beim 0:5 gegen den TSV Groß Meckelsen und 1:5 gegen den SV Anderlingen für Stemmens Kreisliga-Kicker gespielt hatte. Waren es in der vergangenen Saison noch zwei Partien, sollte es laut Beckmann selbst dieses Mal bei einer einmaligen Sache bleiben: „Das ist zeitlich gar nicht mehr vereinbar, dass ich zweimal in der Woche zum Training gehe. Dadurch fehlt mir die Fitness, um mit den jungen Hüpfern mithalten zu können.“ Meyer, der in dem Moment mit der Schubkarre in der Hand an Beckmann vorbeiging, ließ es nicht so stehen: „Nächste Woche kannst du dich noch mal sehen lassen.“ Der wiederum entgegnete: „Nein, das eine Mal reicht.“

Pure Erleichterung: Nach dem Tor von Douglas Grun (l., Nummer 10) kamen Hannes Bellmann (verdeckt), Tom Asberger (5) und Douglas Wink (6) zum Beglückwünschen.

Wie wichtig Beckmann in der Defensive für Stemmen war, zeigte sich zum einen am Ergebnis. Es war erst der zweite Zu-null-Sieg der Saison – zuvor hatte es ein 2:0 gegen Groß Meckelsen am dritten Spieltag gegeben. Zum anderen übertrug sich die Stärke der Verteidigung auf die Offensive. „Dank der Mannschaft hat man vorne auch mal wieder Bock gehabt und musste nicht wie sonst einem Rückstand hinterherlaufen“, meinte Siegtorschütze Douglas Grun, der in der Nachspielzeit sein Team nach einem Abpraller aus kurzer Distanz erlöste (90.+4).

Der zweite „Comebacker“ bei Stemmen war Hannes Bellmann. Nach einer dreiwöchigen Wadenverletzung ersetzte er ab der 73. Minute Martin Illinger im Sturm (73.) und brachte in die Schlussoffensive noch einmal richtig Schwung rein. In dieser verloren die Gäste nicht nur das Spiel, sondern auch Jan-Philipp Thom, der nach einem wiederholten Foul an Grun die Gelb-Rote Karte sah (85.). „Der Sieg war verdient. Wir waren insgesamt sehr schwach und haben die Zweikämpfe nicht angenommen“, gestand Westerholz´ Trainer Ralf Milbrandt hinterher.

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