2:2 im Hit gegen Rüspel

Der erste Fleck auf der Weste des Herbstmeisters Helvesiek

Jona Prigge (am Ball) läuft über das Feld, Benjamin Hensel hinterher.
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Pfeilschnell unterwegs: Helvesieks Jona Prigge (am Ball) läuft Gegenspieler Benjamin Hensel davon.

Ausgerechnet im letzten Spiel hat Helvesiek erstmals nicht gewonnen. Jona Prigge sicherte indes das Unentschieden per Strafstoß.

Helvesiek – Das Top-Spiel der 1. Fußball-Kreisklasse Süd zwischen dem ungeschlagenen Tabellenführer SV GW Helvesiek und dem Verfolger FC Rüspel/Weertzen hielt nicht ganz, was es versprach. Doch die zahlreichen Fans sahen einen Kick mit packenden Zweikämpfen und auf Augenhöhe. Die Gäste versteckten sich nicht, setzten Nadelstiche und nahmen eine verdiente 2:1-Führung mit in die Pause, ehe Jona Prigge mit einem Handelfmeter den 2:2-Endstand herstellte.

„Mit nur einem Spiel kann alles zunichte sein, was wir aufgebaut haben. Denn möglich ist, mit neun oder nur drei Punkten in die Winterpause zu gehen“, sagte Jan Rosenbrock im Vorfeld. Helvesieks Trainer setzte auf eine Dreier-Abwehrkette und ein kompaktes Mittelfeld. In der Spitze agierten die Grün-Weiß-Goalgetter Max Müller und Jona Prigge, die nach zwölf Spieltagen insgesamt 36 Tore auf dem Konto hatten.

„Die haben viel mehr Feuer als wir“, stellte Helvesieks Linksfuß Marvin Bénet auf dem Weg in die Pause fest. In der Tat sorgte der Auftakt für ein kleines „Erdbeben“ bei den bis dato punktverlustfreien Gastgebern. Denn Nils Häkanshom schoss nach nur zwei Zeigerumdrehungen das 1:0 heraus. „Wir wollten ein Angriffspressing spielen, doch der Gegner hat uns in der ersten Halbzeit gleich zweimal kalt erwischt“, fand auch Domenic Wahlers von den Gastgebern.

Sauberes Tackling? Der eingewechselte Tom Lehmann (am Boden) im Zweikampf mit Rüspels Christoph Albers.

Wie wertvoll Max Müller für die Grün-Weißen ist, unterstrich der Torjäger sechs Minuten später – 1:1. Das Spiel zwischen den Strafräumen und zwingende Abschlüsse gingen anschließend fast gegen Null. Nicht ganz: Rüspels Christoph Albers ließ das 2:1 folgen (37.). „Ich bin mir sicher, dass wir es in der zweiten Halbzeit noch reißen werden“, war Ersatz-Keeper Benedikt Volbers aber überzeugt.

Das Rosenbrock-Team suchte in Hälfte zwei die Offensive, ohne spielerische Akzente zu setzen. Dann entschied Schiedsrichter Lucas Lemke (RW Scheeßel) auf Elfmeter für die Grün-Weißen (54.). Und der war aus Sicht der Gäste sehr bitter, denn beim Klärungsversuch schoss Benjamin Hensel sich an die eigene Hand und wurde zum Pechvogel. Das Geschenk ließ sich Jona Prigge nicht nehmen – 2:2.

„Es gab kaum Chancen auf beiden Seiten, doch ich hatte bis zum Abpfiff auf einen Lucky Punch für uns gehofft“, meinte Wahlers. Und der lag in der Luft, als Bénet mit einem verdeckten Pass Sönke Prigge bediente, der quer für Müller auflegte (78.). Doch der Torjäger brachte die Kugel nicht unter Kontrolle, das mögliche 3:2 war dahin. „Wir gehen ungeschlagen in die Meisterrunde und das ist wichtig“, fasste Jan Rosenbrock aber zusammen.

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