Nächstes Derby für Rotenburger SV

Wiedersehen mit dem TB Uphusen: Stefan Denkers kurzer Blick zurück

Neuerdings mit Kapitänsbinde: In seinem dritten Jahr beim RSV übernahm Stefan Denker (am Ball) das Amt.
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Neuerdings mit Kapitänsbinde: In seinem dritten Jahr beim RSV übernahm Stefan Denker (am Ball) das Amt.

Rotenburg – Man kennt sich. Den einen oder anderen sogar recht gut. Mit Bastian Helms, Burak Yigit, Philipp Rockahr, Marco Wahlers oder Boris Koweschnikow hat Stefan Denker schon zusammen in der Fußball-Oberliga gespielt. Samstag treffen sie sich alle wieder. Denker begrüßt mit seinem Rotenburger SV die beim TB Uphusen versammelte Ex-Kollegenschaft im Ahe-Stadion – Anpfiff 13.30 Uhr. Und der Kapitän der Wümme-Elf freut sich drauf, auch wenn der Blick zurück kurz ausfällt: „Ich war drei Jahre da – und es sind auch keine negativen Erinnerungen hängen geblieben.“

76 Oberliga-Spiele absolvierte Stefan Denker zwischen 2015 und 2018 für Uphusen. Erst sein drittes wird es Samstag für den Aufsteiger aus Rotenburg sein. Dass er seit der ersten Saisonpartie bei Kickers Emden die weiße Kapitänsbinde mit dem roten RSV-Logo trägt, war dabei fast schon zu erwarten gewesen. Schließlich musste nach dem Wechsel von Henner Lohmann zum Bremer SV ein neuer Mannschaftsführer her. Und mit seiner Erfahrung und Präsenz auf dem Feld war der 30-jährige Ottersberger die erste Wahl bei der Nachfolge. „Stefan kennt das“, erinnert Coach Tim Ebersbach daran, dass Denker auch schon in Uphusen und zuvor beim TSV Ottersberg diese Rolle innehatte. „Er ist in der Vorbereitung vorbildlich vorangegangen“, betont der Trainer, der seiner Mannschaft die Wahl überließ: „Und Stefan hat auch fast jede Stimme bekommen.“ Stellvertreter wurde übrigens das ein Jahr ältere RSV-Urgestein Tobias Kirschke, dem Mannschaftsrat gehören außerdem Michel Müller, Lucas Chwolka, Fabiano Curia, Björn Mickelat und Karol Karpus an.

Kirschke ist gegen Uphusen „raus“

Tim Ebersbach, Coach des Rotenburger SV, spricht von einem „sehr respektvollen Umgang“, wenn er auf das Verhältnis zum TB Uphusen und dessen sportlicher Führung angesprochen wird. Samstag (13.30 Uhr) ruht die Freundschaft jedoch, schließlich geht es im Ahe-Stadion für beide Teams in der Fußball-Oberliga um wichtige Punkte. Einen Zähler hat jeder bisher. „Wir gehen auch da demütig heran“, betont Ebersbach. „Wenn man sich Uphusens erste Elf anguckt, sind da schon ganz schöne Hausnummern dabei“, nennt er explizit Philipp Rockahr: „Der kann ein Spiel alleine entscheiden.“ Ebersbach will dennoch nicht ausschließen, dass er seine Elf „einen Tick offensiver“ agieren lassen wird als zuletzt beim 1:1 gegen den Heeslinger SC und zuvor beim 0:2 bei Kickers Emden. Große personelle Veränderungen sind jedoch nicht zu erwarten. Routinier Tobias Kirschke ist auch gegen Uphusen aufgrund seiner Zerrung „raus“ – doch auf dessen Sechser-Position hatten sich Luca Althausen und Lucas Chwolka gegen Heeslingen ohnehin überzeugend präsentiert. maf

„Ich hatte keine große Möglichkeit, Nein zu sagen. Es gab eine Verkündung und dann war das Thema schon durch“, berichtet Denker schmunzelnd von seiner Wahl. Allzu viel hat sich dadurch nicht für ihn verändert – Verantwortung hatte er auch vorher schon übernommen, seine Meinung ebenfalls kundgetan. „Ich kann jetzt nur nicht mehr als Letzter oder Vorletzter einlaufen“, merkt er an.

Auf dem Feld geht er aber ohnehin stets vorneweg. Neben Kirschke, Björn Mickelat, Christoph Drewes und Atilla Iscan ist er der einzige RSV-Akteur mit Oberliga-Erfahrung. Sein Urteil nach bisher zwei Spielen des Aufsteigers: „Wir sind angekommen. Wir wissen, wie es geht und haben phasenweise gezeigt, dass wir Mannschaften wehtun können, auch wenn wir uns noch weiter steigern müssen.“ Wenn das gegen Uphusen gelingen sollte und mit dem ersten Saisonsieg belohnt würde, hätte Stefan Denker jedenfalls nichts dagegen.

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