RSV dreht Partie in Drochtersen / „Daran erinnert man sich noch in drei Jahren“

Denker netzt dreifach beim 6:3

Da ist es, das 4:3 durch Stefan Denker. Foto: Böder

Rotenburg – Was für ein Start nach der Winterpause, was für ein furioses Finale! Die Landesliga-Fußballer des Rotenburger SV haben im Spitzenspiel bei der SV Drochtersen/Assel II einen 1:3-Rückstand noch gedreht, mit 6:3 (1:2) gewonnen und damit gleichzeitig die Tabellenspitze übernommen. „Die Jungs nehmen hier gerade das Gebäude auseinander“, berichtete Coach Tim Ebersbach von seiner jubelnden Mannschaft. „Jetzt sind wir richtig dabei, aber noch sehen wir uns nach wie vor nicht als Favorit.“

Die Partie war kurzfristig auf den extrem schmalen Kunstrasenplatz in Drochtersen verlegt worden. „Es war ein Spiel, in dem es immer um den zweiten Ball ging“, erklärte Ebersbach, der auf eine 3-5-2-Formation gesetzt hatte, allerdings noch in der ersten Hälfte auf das 4-3-3-System umstellte. „Das hat sofort gefruchtet.“ Bereits in der ersten Minute war der RSV durch Stefan Denker in Führung gegangen, hatte dann aber zwei schnelle Gegentreffer durch Jan-Miklas Steffens (5.) und Lias Patjens (9.) schlucken müssen.

Und es kam noch dicker, denn Paul Meyer erhöhte nach einer kurzfristigen Hagel-Unterbrechung in der 65. Minute auf 3:1 für die Regionalliga-Reserve. RSV-Flügelspieler Arthur Bossert benötigte aber nur eine Minute, um zu verkürzen. „Und dann ging einen Riesenruck durch die Mannschaft“, bemerkte Ebersbach. Sein Team war nicht mehr zu bremsen, glich durch Karol Karpus aus (69.) und legte noch zweimal durch Stefan Denker (72./90.+3) sowie den überragenden Björn Mickelat (88.) nach. „Er hat alles sauber und auf höchsten Niveau gelöst“, hob Ebersbach Routinier Mickelat hervor und ergänzte: „Auf Kunstrasen geht nichts ohne Mickelat für uns.“ Auch der dreifache Torschütze Denker („total effektiv“) und Stürmer Jan Friesen mit seiner körperlichen Präsenz verdienten sich Bestnoten beim Trainer: „Das war ein Spiel, an das man sich noch in drei Jahren erinnert“, glaubt Rotenburgs Coach.  maf

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