„Vissels“ Leistungsträger beendet im Sommer seine Fußball-Laufbahn

Demaku zieht einen Schlussstrich

Drilon Demaku hat seinen Entschluss gefasst: Nach dieser Saison ist Schluss auf dem Fußballplatz. Foto: Specht

Visselhövede - Von Mareike Ludwig. Der Entschluss klingt endgültig und gut durchdacht. Der Gedanke scheint mit der Zeit mehr und mehr in ihm gereift zu sein. Ein Hintertürchen lässt er sich bewusst nicht offen. Noch 13 Einsätze in der Liga sowie mindestens ein weiteres Spiel im Pokal, danach ist für Drilon Demaku endgültig Schluss. „Ja, ich höre am Ende der Saison mit dem aktiven Fußballspielen auf. Das steht für mich fest“, sagt der Leistungsträger des Kreisligisten VfL Visselhövede entschlossen.

Eine Nachricht, die Coach Thomas Heidler nicht gerne hört. „Drilon können wir natürlich nicht Eins-zu-eins ersetzen. So ein Spieler tut jeder Mannschaft gut. Sowohl menschlich, als auch sportlich finde ich es sehr schade. Aber vielleicht ist das letzte Wort noch nicht gesprochen“, hofft Heidler, Demaku doch noch umstimmen zu können.

Mehr Freiräume im Privatleben

Doch wer den gebürtigen Albaner kennt, der weiß, dass sich Heidler dabei die Zähne ausbeißen dürfte. Wenn er sich etwas in den Kopf gesetzt hat, zieht es der Offensivmann auch konsequent durch. „Ich möchte mehr Freiräume haben und an den Wochenenden nicht so abhängig sein. Ich hatte schon vor der Saison gesagt, dass ich nur noch ein Jahr spiele. Mit einem möglichen Aufstieg und Pokalsieg meine Laufbahn zu beenden, wäre für mich natürlich großartig“, erklärt der Mittelfeldspieler.

Bei Demakus gesteckten Saisonzielen dürfte auch seine eigene Formkurve ganz entscheidend sein. Der gelernte Automobilkaufmann zählt schließlich zu den absoluten Führungsspielern in „Vissels“ Reihen. Vergangene Saison kam der 32-Jährige in 21 Einsätzen auf 22 Tore – absoluter Bestwert der Liga!

Demaku hatte mit seinen Fähigkeiten einen erheblichen Anteil daran, dass die Heidestädter als Aufsteiger direkt die Vizemeisterschaft in der Kreisliga feiern durften. Aktuell sieht es sogar noch besser aus. Mit elf Punkten Vorsprung und einem Spiel weniger steht Visselhövede einsam an der Tabellenspitze. „Wenn man erfolgreich ist, funktioniert plötzlich alles von alleine. Thomas Heidler macht aber auch einen sehr guten Job. Er weiß, wie er uns packen muss“, lobt Demaku.

Qualität für die Oberliga

Die Jahre zuvor war der ballsichere Freistoßkünstler beim TSV Ottersberg und TV Jahn Schneverdingen sowie dem SV BW Bornreihe, FC Worpswede und Rotenburger SV höherklassig sehr erfolgreich. Insgesamt mehr als 200 Oberliga- und Landesliga-Partien mit satten 88 Toren stehen zu Buche. „Die Zeit in Schneverdingen ist für mich definitiv nicht zu toppen, daran denke ich immer wieder sehr gerne zurück. Da habe ich meine beiden besten Freunde gefunden“, erzählt Demaku mit einem Strahlen im Gesicht. Aber auch die anderen Stationen sind bei ihm ziemlich positiv im Gedächtnis geblieben. „Ich bin sehr dankbar für die gesamte Zeit auf dem Fußballplatz. Ich hatte immer viel Freude dabei.“

Die Hälfte der aktuellen Spielzeit ist nun vorbei. In 14 Partien hat der torgefährliche Sechser schon wieder neun Treffer auf seinem Konto verbucht. „Wir freuen uns natürlich, dass uns Drilon noch ein halbes Jahr zur Verfügung steht. Somit ist sein Abschied zum Glück noch kein Thema bei uns. Wir konzentrieren uns auf die nächsten Aufgaben, wollen fokussiert die Rückrunde angehen und schauen dann irgendwann mal weiter“, so Coach Heidler.

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