Delventhal-Elf unterliegt TSV Basdahl/Volkmarst im Siebenmeterschießen / Westerholz wird Dritter bei Titelkampf

Underdog Unterstedt scheitert erst im Finale

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Der Dritte TuS Westerholz (l.) und die SG Unterstedt (r.) nehmen den Sieger TSV Basdahl/Volkmarst in die Mitte.

Kreis-Rotenburg - Von Michael Brinkmann. BremervördeKreis-Rotenburg - Von Michael Brinkmann. Die Außenseiter haben gestern in Bremervörde aufgetrumpft. Im Finale um die Futsal-Hallenkreismeisterschaft standen nicht die favorisierten Kreisligisten, sondern zwei Teams aus der 1. Kreisklasse. Hallenmeister 2016 der Herren wurde der TSV Basdahl/Volkmarst durch einen 3:1-Erfolg nach Siebenmeterschießen gegen die SG Unterstedt. Das Spiel um Platz drei gewann der TuS Westerholz mit 2:1 gegen den TV Sottrum.

Ein wenig enttäuscht über die Final-Niederlage waren die Fußballer aus Unterstedt schon. Der Zweite der 1. Kreisklasse Süd überzeugte nicht nur im Finale überzeugen, sondern hatte in der Gruppenphase den Kreisligisten Westerholz, der mit zwei hohen Siegen gestartet war, im entscheidenden letzten Spiel auf den zweiten Platz verwiesen (2:0). „Dass wir das Endspiel erreicht haben, ist natürlich ein Erfolg. Wir sind aber schon enttäuscht, weil wir die bessere Mannschaft waren. Basdahl hat nur ein Mal aufs Tor geschossen“, sagte Coach Uwe Delventhal.

Sein Team war im Finale durch den auffälligen Leon Linke früh in Führung gegangen. Mit einem wuchtigen Schuss besorgte Luca Cordes das 1:1 (5.). In der Folgezeit tat die SG Unterstedt mehr fürs Spiel, konnte sich gegen die clever verteidigenden Basdahler aber nicht durchsetzen. Die letzte Chance vergab Linke 30 Sekunden vor der Schlusssirene.

Dagegen waren die Fußballer des TSV Basdahl/Volkmarst richtig aus dem Häuschen. Als ihr Keeper Sebastian Abel den zweiten Schuss im Siebenmeterschießen abwehren konnte, feierten sie ihren Torhüter und sich selbst. „Es hat einfach alles gepasst“, meinte Basdahl Dirk-Mathis Peimann nach dem Erfolg. Peimann brachte Basdahl im Siebenmeterschießen auch mit 2:1 in Führung, Janis Schwarzkopf scheiterte an Keeper Abel, Luca Cordes verwandelte zum 3:1. Als Abel dann auch noch gegen Nisar Atris parierte, war das Finale entschieden und der Nachfolger des FSV Hesedorf/Nartum gefunden. Der Cupverteidiger enttäuschte bei der Endrunde ebenso wie der Heeslinger SC II.

Der TuS Westerholz konnte immerhin noch die Bronzemedaille ergattern. Im Spiel um Platz drei besiegte die Mannschaft von Trainer Peter Ludwig den Ligakonkurrenten TV Sottrum nach 0:1-Rückstand mit 2:1. Für Sottrum hatte Leif Heinsohn früh getroffen, ehe Jan Ostenfeld und Lars Menzel die Partie noch drehten.

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