Schnellem Langstreckenlauf folgt ein starker Auftritt als Außenverteidiger

Dauerrenner Schülermann geht die Puste nicht aus

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Fast in jeder Sportart zu Hause: Jens Schülermann ist ein Tausendsassa, denn sowohl Langstreckenläufe als auch Tennis, Duathlon und Fußball stehen bei ihm hoch im Kurs.

Westerholz - Von Mareike Ludwig. Langeweile dürfte für ihn ein Fremdwort sein. Tennis, Duathlon, Langstreckenläufe und Fußball stehen bei Jens Schülermann ganz oben auf der Hobby-Liste. Dass er in allen Sportarten Potenzial hat, bewies der 31-Jährige am Wochenende.

Am Freitag legte er die zehn Kilometer beim Sottrumer Abendlauf in schnellen 40:42 Minuten zurück, am Samstag folgte in der Regionsliga ein 4:2-Erfolg mit den Tennis-Herren des TC Westeresch und 24 Stunden später war er ein Garant dafür, dass die Kreisliga-Fußballer des TuS Westerholz einen wichtigen 1:0-Erfolg gegen den FC Alfstedt/Ebersdorf feiern durften.

„Mit meinen Leistungen bin ich ganz zufrieden. Wobei ich die zehn Kilometer gerne unter 40 Minuten gelaufen wäre“, verrät der ehrgeizige Bankkaufmann. Und sein Fußball-Coach Peter Ludwig fügt hinzu: „Er hat einen tollen Lauf abgeliefert. Respekt.“

Erst vor knapp acht Wochen ist der Westerescher wieder beim Fußball eingestiegen. „Davor war meine Motivation weg. Ich habe dann mehr in der zweiten Mannschaft gespielt. Zudem habe ich mir ein Rennrad gekauft, um beim Duathlon in Scheeßel mitzumachen“, verrät Schülermann, der bei seinem Debüt auf Anhieb gegen starke Konkurrenz im Mittelfeld landete. Mittlerweile ist er aber bei den Westerholzer Fußballern wieder voll dabei. Gegen den FC Alfstedt/Ebersdorf stand er unter Trainer Peter Ludwig erstmals in der Startelf. Das Vertrauen zahlte er mit einer starken Leistung zurück. „Damit hatte ich vorher gar nicht gerechnet. Natürlich habe ich mich aber sehr gefreut. Ich glaube auch, dass ich ein gutes Spiel gemacht habe, immerhin stand ja die Null“, sagt der linke Außenverteidiger mit einem Augenzwinkern.

Dass Schülermann nach diesem Auftritt auch am Wochenende wieder von Beginn an auflaufen darf, ist sehr wahrscheinlich. „Darüber müssen wir gar nicht sprechen. Jens hat ein super Spiel gemacht. Er ist natürlich gesetzt“, erzählt der Trainer. Doch nicht nur sportlich schätzt Ludwig seinen Defensivspieler: „Jens ist menschlich eine Bereicherung. Er ist unser Gute-Laune-Bär und sorgt für die richtige Stimmung.“

Darüber dürften seine Mitspieler allerdings nicht immer so erfreut sein, denn gerne erlaubt er sich den einen oder anderen Spaß, und vertauscht in der Kabine schon mal deren Unterhosen. „Gerade in unserer schweren Situation müssen wir auch mal auf andere Gedanken kommen. Es bringt doch nichts, immer nur über den Abstiegskampf zu sprechen. Ein paar Späße tun da sehr gut“, ist sich Schülermann sicher. Bleibt abzuwarten, wer am Wochenende etwas Fremdes drunter trägt.

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