Johann Knodel will sich mit dem TuS Rotenburg in der Landesliga etablieren

„Das war ein tolles Gefühl“

Kreiszeitung Syke

Kreis-Rotenburg - ROTENBURG (ct) · Als Johann Knodel am Samstag im Spitzenspiel der Handball-Kreisoberliga eine Sekunde vor dem Abpfiff den 25:24-Siegtreffer für den TuS Rotenburg gegen den TSV Daverden II erzielt hatte, wurde er von seinen Mannschaftskameraden fast südländisch gefeiert. Mit seinem Tor stieß er die Tür zur Landesliga weit auf.

„Das war schon ein tolles Gefühl, den Ball versenkt zu haben. Es war mein bisher wichtigstes Tor überhaupt“, freute sich der 25-Jährige. Knodel hat in dieser Saison bisher 80 Treffer erzielt und liegt in der Rotenburger Rangliste hinter Jan (120) und Malte Fresen (107) auf Platz drei. „Jetzt wollen wir mit einem Sieg beim Tabellenletzten TV Schiffdorf den Aufstieg endgültig perfekt machen“, verspricht der kaufmännische Angestellte.

Johann Knodel spielt seit der C-Jugend Handball und das immer beim TuS Rotenburg. „Ich fühle mich hier im Verein sehr wohl und habe nie daran gedacht, einmal zu wechseln“, versichert er. Seine Lieblingsposition ist aber nicht, wie viele vielleicht glauben, Rechtsaußen. Lieber würde er im halblinken Rückraum auf der Königsposition spielen. Doch das wird wohl ein Traum bleiben, denn für seinen Trainer Götz Siegmeyer ist Johann Knodel auf Rechtsaußen eine Bank: „Es ist schon stark, was Johann dort als Rechtshänder für eine Leistung bringt“, lobt ihn sein Coach.

Zwar war Knodel auch schon vor drei Jahren beim Aufstieg in die Kreisoberliga dabei, doch wäre dieser Erfolg noch ein ganz anderer Schnack.

Der Flügelspieler musste aber auch schon einige Tiefschläge in seiner Handballkarriere hinnehmen. So setzte ihn vor fast vier Jahren ein Kreuzbandriss lange außer Gefecht, und auch die Außenbänder waren mehrmals gerissen. Die schwere Verletzung ist aber inzwischen vergessen, und der Ehrgeiz hat ihn längst wieder gepackt. Vor einem halben Jahr hat Knodel sogar das Rauchen aufgegeben: „Jetzt habe ich deutlich mehr Kondition“, lacht der 25-Jährige, der um seine Schwächen weiß. „Oft schließe ich den Angriff noch nicht effektiv genug oder zu früh ab.“ Für mehr Training lässt ihm der Beruf im Moment aber keine Zeit.

Falls es mit dem Aufstieg klappt, ist es sein großes Ziel, sich in der Landesliga zu etablieren. „Wenn uns das gelingen soll, müssen wir aber alle noch einen Gang zulegen. Ich bin bereit, dazu meinen Beitrag zu leisten“, versichert Knodel.

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