Große Defensivschwächen offenbart

Rotenburger SV kassiert 1:5 gegen Brinkum

Zwei Spieler kämpfen um den Ball
+
In den ersten 45 Minuten war es noch ein ausgeglichenes Spiel, so wie hier im Zweikampf zwischen Brinkums Nicolai Gräpler (v.) und Max Friesen – dann folgte ein Debakel.

Rotenburg – Da wartet aber noch viel Arbeit auf Trainer Tim Ebersbach! Rund drei Wochen vor dem Starttermin der Fußball-Oberliga ließ sich sein Aufsteiger, der Rotenburger SV, auf Platz drei des Ahe-Stadions, nicht nur von den herumfliegenden Insekten ärgern, sondern vor allem vom Brinkumer SV. Der ambitionierte Bremenligist watschte den RSV am Donnerstagsabend mit 5:1 (1:1) ab.

„Das hatte nichts mit Oberliga zu tun“, fand Ebersbach klare Worte und meinte damit insbesondere die zweite Halbzeit, in der seine Elf eine beängstigende Defensivleistung zeigte. Ohnehin gaben die Gastgeber vor rund 70 Zuschauern bei allen Gegentreffern kräftig Hilfestellung. Im ersten Durchgang attestierte der RSV-Trainer seinem Team noch eine ordentliche Leistung, „sehr strukturiert und taktisch sehr sauber“. Zur Halbzeit wechselte er gleich neunmal aus, einzig Yannick Chwolka und Karol Karpus blieben auf dem Feld – bis zum Abpfiff. Doch die wenigen Wechsel aufseiten der Brinkumer funktionierten deutlich besser. Griffiger, flinker und ohne viel Gegenwehr drangen die Mannen von Coach Mike Gabel immer wieder in den Rotenburger Strafraum ein. „Das war eine sehr schwache Halbzeit“, konstatierte Ebersbach und nahm einzig Stefan Denker und Yannick Chwolka aus seiner Kritik heraus. Wenig Laufbereitschaft, falsche Abstände – das traf auch auf einige erfahrene Kräfte zu. „Auch ein Tobias Kirschke und Christoph Drewes sind aktuell noch nicht in der Verfassung, die Jungen zu lenken“, merkte der Coach an.

War Karpus in Erwartung eines Pfiffes noch vor dem 1:0 durch Ramien Safi einfach stehen geblieben, gelang nach einem Freistoß von Björn Mickelat wenigstens der Ausgleich, den Tim Potratz für sich reklamierte, wenngleich auch Jan Friesen mit der Stirn dran war (45.). Mohamad Taha nutzte gleich zweimal die fast identischen Fehler der Abwehrkette (47./57.), Ali Hazimeh erhöhte per Distanzschuss nach schlecht geklärter Ecke (73.), ehe Jost Behrens mit einem feinen Lupfer über Keeper Julian Paul den Endstand herstellte (80.). „In der zweiten Halbzeit hatten wir mit den Wechseln einen völlig Bruch“, meinte Ebersbach und verzichtete deshalb lieber darauf, weitere Spieler zu bringen.

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Bayern mit Tor-Festival dank Lewandowski - Leipzig Spitze

Bayern mit Tor-Festival dank Lewandowski - Leipzig Spitze

Mit Vaseline und gutem Gummi - so wird das Auto winterfit

Mit Vaseline und gutem Gummi - so wird das Auto winterfit

Jubel in Hoffenheim: Sieg gegen Roter Stern Belgrad

Jubel in Hoffenheim: Sieg gegen Roter Stern Belgrad

Leverkusen startet mit Rekordsieg gegen Nizza

Leverkusen startet mit Rekordsieg gegen Nizza

Meistgelesene Artikel

TuS Rotenburg setzt freiwillig aus

TuS Rotenburg setzt freiwillig aus

TuS Rotenburg setzt freiwillig aus
Gruseliges Geisterspiel in Neuss: Hurricanes viel zu fehlerhaft - 76:91

Gruseliges Geisterspiel in Neuss: Hurricanes viel zu fehlerhaft - 76:91

Gruseliges Geisterspiel in Neuss: Hurricanes viel zu fehlerhaft - 76:91
Positiver Test: Corona-Fall beim Rotenburger SV II

Positiver Test: Corona-Fall beim Rotenburger SV II

Positiver Test: Corona-Fall beim Rotenburger SV II
Rassismus-Vorwurf in der Kreisklasse

Rassismus-Vorwurf in der Kreisklasse

Rassismus-Vorwurf in der Kreisklasse

Kommentare