0:2 – SV Horstedt schlägt sich gegen Rotenburger SV achtbar / Schneider und Schulwitz erfolgreich

„Das ist für uns eine große Sache“

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In die Enge getrieben: Rotenburgs Neuzugang Jannick Heins (Mitte) versucht hier, sich gegen die beiden Horstedter Holger Dannigkeit (l.) und Nils Vosmeier durchzusetzen. Am Ende behielt der RSV mit 2:0 die Nase vorne. ·

Kreis-Rotenburg - Von Marvin BénetHORSTEDT · Nur zwei Tage nach dem Sieg beim Samtgemeindepokal gegen den Kreisligisten TV Sottrum (siehe Bericht auf dieser Seite), schlug sich der SV Horstedt auch gegen den vier Ligen höher spielenden Rotenburger SV sehr achtbar. Das Team aus der 1. Fußball-Kreisklasse unterlag im Testspiel gegen den RSV vor heimischem Publikum nur mit 0:2 (0:0). „Wir sind natürlich super zufrieden. Gegen eine Oberliga-Mannschaft nur mit zwei Gegentoren zu verlieren, ist für uns eine große Sache“, freute sich Horstedts Coach Karl-Heinz Hitz.

Dabei begannen die Wümmestädter von Anfang an, Druck zu machen, wodurch sich schon früh ein Spiel auf ein Tor entwickelte. Doch die Gastgeber standen hinten sicher und ließen trotz vieler RSV-Möglichkeiten in der ersten Halbzeit kein Gegentor zu.

Und auch im Angriff zeigten die Horstedter, dass sie keine Angst vor der Duray-Elf haben. Nach einer guten Kombination stand Horstedts Pascal Meier alleine vor dem Rotenburger Tor, vergab dann aber aus zehn Metern knapp das Gehäuse. „Das wäre es natürlich gewesen, dann hätten wir sogar geführt“, ärgerte sich Hitz.

Nach der Pause wechselte Benjamin Duray, Coach des Rotenburger SV, kräftig durch. Es sollte sich lohnen, denn in der 54. Minute fiel durch Neuzugang Sascha Schneider das längst überfällige 1:0. In der Folgezeit spielten sich die Gäste weitere gute Torchancen heraus, doch es dauerte bis zur 84. Minute, ehe Maximilian Schulwitz, ehemaliger U 18-Kicker des SV Werder Bremen, das Ergebnis auf 2:0 schraubte und keinen Zweifel mehr am Sieger der Begegnung ließ.

„Wir wollten den Ball laufenlassen. Und ich denke, das ist uns ganz gut gelungen. Natürlich müssen wir gegen solch einen Gegner mehr Tore schießen. Da fehlte uns aber vorne die nötige Konsequenz. Trotzdem bin ich mit der Leistung zufrieden, schließlich sind wir ja noch am Anfang unserer Vorbereitung“, resümierte Trainer Benjamin Duray nach dem Schlusspfiff.

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