Dank Platz sechs der EM ein Stück näher / Stromausfall bringt Zeitplan durcheinander

Wiemke Büttner glänzt in Frankreich

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Die Aerobic-Sportlerinnen des TuS Rotenburg machten in Frankreich mal wieder eine gute Figur.

Rotenburg - Wiemke Büttner schoss mit dem sechsten Platz im Finale des „Aquae-Open-Cups“ im französischen Aix Les Bains weit über ihr Ziel hinaus – und auch das Aerobic-Team ihres TuS Rotenburg zeigte sich beim ersten internationalen Wettkampf von seiner besten Seite.

Mit einem Schock begann der Wettbewerb allerdings. Ein flächendeckender Stromausfall warf den kompletten Zeitplan durcheinander. Erst abends statt morgens ging es eingeschränkt los, nur noch die Einzelstarterinnen der Altersklassen 12 - 14 und 15 - 17 traten an. Die Kategorien mit weniger als neun Startern waren an den Folgetagen an der Reihe – und zwar direkt im Finale, was auch Rotenburgs Team der Altersklasse 12 - 14 betraf.

Mit einer Verspätung von sechseinhalb Stunden ging es für Nele Ludwig (12 - 14) und Wiemke Büttner (15 - 17) los. „Bei der Ungewissheit war es gar nicht so einfach, die Nerven im Zaum zu halten. Eigentlich war unser Start gegen 14.30 Uhr angesetzt. Jetzt mussten wir um 21 Uhr unser Bestes geben, das war anfangs gar nicht so einfach“, berichtet Nele Ludwig. Für sie reichte es bei 48 Starterinnen am Ende zu Platz 35. „Ich habe mich total gut auf der Fläche gefühlt, nur leider habe ich ganz am Ende meiner Übung bei einem Übergang gepatzt“, ärgert sich die 14-Jährige über sechs verlorene Plätze.

Wiemke Büttner musste sich einem Feld von 37 Konkurrentinnen stellen. Dabei schaffte es die 16-Jährige mit einer fast fehlerfreien Übung und Platz neun ins Finale. „Von einem Finalplatz habe ich nicht zu träumen gewagt“, freute sie sich. Mit einer starken Leistung verbesserte sie sich sogar noch mit 18,9 Punkten auf Platz sechs. Ein großer Erfolg, da es in der Vergangenheit selten ein deutscher Sportler in ein Einzel-Finale geschafft hat. Mit ihrer Leistung rückt Büttner dem Ziel einer EM-Teilnahme im Herbst immer näher.

Für Jaqueline Stecher, Lilly-Lu Warnken, Celina Otto, Chantalle Otto und Anastasia Bondarenko sprang beim ersten internationalen Wettkampf mit sechs Teilnehmern Platz vier heraus. Co-Trainerin Nina Knodel lobte das Team für die deutliche Steigerung und 16,95 Punkte.

nk

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