Stemmen siegt im Relegationsspiel gegen Uelzen mit 4:1

Dank Julia Schreiber in der Landesliga

+
Läuft künftig mit dem TV Stemmen in der Fußball-Landesliga auf: Anne-Luisa Rollwagen hatte Grund zur Freude, denn sie schaffte mit ihrem Team im Relegationsspiel gegen den SV Teutonia Uelzen dank des 4:1-Sieges den Aufstieg.

Stemmen - Nun hat‘s doch noch geklappt: Nachdem die Fußballerinnen des TV Stemmen bereits am vergangenen Wochenende aufgrund eines falsch eingetragenen Ergebnisses eine Stunde lang geglaubt hatten, künftig wieder in der Landesliga spielen zu dürfen, ist dem Bezirksliga-Vizemeister nun endgültig der Aufstieg gelungen.

Im Relegationsspiel besiegte die Mannschaft von Coach Heiko Schreiber auf neutralem Platz in Winsen-Laßrönne den SV Teutonia Uelzen, Vizemeister der Ost-Staffel, deutlich mit 4:1 (1:0).

Nach vierjähriger Abstinenz kehrt Stemmen damit in der neuen Saison wieder in die Landesliga zurück. „Das war eigentlich ein eindeutiges Spiel. Der Gegner war doch nicht so berauschend, wie wir dachten. Schon zur Pause hätten wir klarer führen müssen“, meinte Heiko Schreiber, der mit seinen Spielerinnen nun doch noch ein Happy End erleben durfte.

Stemmen ging motiviert und voll konzentriert in die Partie. Zudem hatte der Trainer sein Team auch gut auf das torgefährliche Uelzener Trio Inga Heitmann, Nina Becker und Dörte Reiß eingestellt. Schließlich hatten die drei Goalgetterinnen zusammen 56 der insgesamt 71 Saisontreffer erzielt. „Wir haben kaum Chancen zugelassen“, freute sich Schreiber. Und das, obwohl Abwehrspezialistin Kerstin Lüdemann erst zur zweiten Halbzeit dazu kam. Sie war in Bremen, und die Bahnstrecke war aufgrund eines umgestürzten Baumes über Stunden gesperrt.

Es entwickelte sich von Beginn an ein Spiel auf ein Tor. Uelzen war nicht der erwartet starke Gegner, zudem hatten die Stemmerinnen einen guten Tag erwischt. Dennoch dauerte es bis zur 32. Minute, ehe die Schreiber-Elf die Überlegenheit in Tore ummünzte. Nach einer Ecke bekam Uelzen den Ball nicht raus. Julia Freytag war zur Stelle und netzte zum viel umjubelten 1:0 ein. „Das sah klasse aus. Mit Gefühl und Auge hat sie den Ball über die Torfrau hinweggehoben“, lobte der Coach.

Nur sechs Minuten später musste Stemmen bei einem Uelzener Lattentreffer kurz durchatmen. „Bis zu diesem Zeitpunkt war es aber auch die einzige Möglichkeit. Und wir hätten schon viel mehr Tore machen müssen“, wusste Schreiber.

Kurz nach Wiederbeginn war dann Julia Schreiber zum 2:0 zur Stelle (50.). „Ab da wurde es noch eindeutiger, und die Partie war praktisch schon gelaufen“, so Schreiber. Seine Tochter Julia war es dann auch, die das Ergebnis per Doppelschlag auf 4:0 ausbaute und damit einen lupenreinen Hattrick erzielte (58./68.).

Im Gefühl des sicheren Sieges schalteten die Stemmerinnen fortan einen Gang zurück. Mit dem zweiten Angriff des Spiels gelang Uelzen noch durch Kerstin Barge der 1:4-Anschlusstreffer (85.). „Der Sieg ist verdient“, zeigte sich Schreiber erfreut. · iv

Sommerwetter in Deutschland: Ansturm auf Freibäder und Seen

Sommerwetter in Deutschland: Ansturm auf Freibäder und Seen

G7-Gipfel endet im Streit mit USA beim Klimaschutz

G7-Gipfel endet im Streit mit USA beim Klimaschutz

Wie Jäger mit Drohnen Rehkitze vor dem sicheren Tod retten

Wie Jäger mit Drohnen Rehkitze vor dem sicheren Tod retten

Udo Lindenberg in der Bremer Stadthalle

Udo Lindenberg in der Bremer Stadthalle

Meistgelesene Artikel

1:0 im Festival der Fehlschüsse

1:0 im Festival der Fehlschüsse

Sottrums Timo Löber übers Saisonfinale, das Fernduell und Scheeßels Titelprämie

Sottrums Timo Löber übers Saisonfinale, das Fernduell und Scheeßels Titelprämie

Feiern oder trauern? Das wichtigste Spiel für den RSV

Feiern oder trauern? Das wichtigste Spiel für den RSV

Westerholz atmet nach 2:1 gegen Karlshöfen auf

Westerholz atmet nach 2:1 gegen Karlshöfen auf

Kommentare