Rotenburger Erfolgsserie hält an – 3:0 gegen Schlusslicht Celle / Linke Seite als „Filetstück“

Dank France ist Duray entspannt

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Einfach zu schnell: RSV-Stürmer Björn Mickelat (vorne) entwischt Celle Innenverteidiger Sven-Oliver Purcha und leitet eine weitere gute Chancen ein. ·

Kreis-Rotenburg - Von Matthias FreeseROTENBURG · Seit fast zwei Jahren ist Benjamin Duray nun schon Trainer bei den Oberliga-Fußballern des Rotenburger SV. Aber die aktuelle Erfolgsserie ist auch für ihn ein Novum. „Zehn Punkte aus vier Spielen gab es unter meiner Regie noch nicht“, stellte er beeindruckt von seinen Jungs fest. Durch den 3:0 (2:0)-Heimsieg im Kellerduell gegen den TuS Celle FC kletterte der RSV um einen Rang auf Platz 14 hoch und hat den Anschluss ans untere Mittelfeld zumindest wiederhergestellt. Für das Schlusslicht aus Celle dürfte jetzt keine Rettung mehr in Sicht sein.

„Das war der entspannteste Punktspiel-Nachmittag, den ich bisher in Rotenburg erlebt habe“, fand Duray nach der soliden Vorstellung seines Teams, das gegen biedere Gäste nie in Gefahr geriet. Keine einzige Torchance für die Blau-Gelben – das sagt alles über deren Harmlosigkeit aus. „Und das ist schon eine unserer besseren Leistungen gewesen“, stellte Neu-Coach Lazar Djurdjevic fest. „Es ist ja nicht so, dass die Jungs nicht wollten. Aber individuell ist das für einige ein paar Nummern zu hoch.“

Das galt zum Beispiel für Rechtsverteidiger Marvin Feldmann, der gleich mehrfach von Yannik Malende vernascht sowie überlaufen wurde und in der 17. Minute für Agit Kaplan Platz machen musste. Ohnehin war die linke Seite des RSV an diesem Tag das „Filetstück“, ging von ihr aus doch immer wieder die größte Gefahr aus. Zudem war Linksverteidiger Axel France auch noch extrem torgefährlich. Dem gelernten Offensivspieler gelangen in dieser Partie seine ersten beiden Saisontore. Bereits in der fünften Minute landete sein unhaltbarer, von Helge Heider abgefälschter Schuss nach Vorarbeit von Tobias Kirschke zum 1:0 im Netz. In der nicht mehr so prickelnden zweiten Halbzeit beendete France mit seinem 3:0 nach uneigennützigem Querpass von Björn Mickelat die letzten Hoffnungen der Residenzstädter (74.).

„Das war eine super Mannschaftsleistung, und die drei Punkte sind absolut verdient. Celle hatte doch nur eine halbe Torchance“, resümierte der Rotenburger Doppeltorschütze. Nett anzusehen war auch das 2:0 in der 29. Minute gewesen: Malende hatte für Kapitän Tim Ebersbach aufgelegt, der von der Strafraumgrenze aus mit der rechten Innenseite direkt ins linke Eck traf. Apropos Malende: Das RSV-Eigengewächs zeigte abermals ein starkes Spiel, hätte allerdings angesichts seiner Chancen auch treffen müssen (28./40./42.). Mehrfach rettete auch Celles Torwart-„Dino“ Eike Mach gegen vor ihm auftauchende Rotenburger. Wie etwa in der 68. Minute nach einer feinen Einzelaktion von Stürmer Björn Mickelat. „Unser Torwart war mit seinen 45 Jahren noch der beste Mann“, fand auch Djurdjevic.

„Die Vorgaben zu

100 Prozent umgesetzt“

   Sein Pendant Benjamin Duray hätte sich darüber ärgern können, dass seine Mannen die Kontermöglichkeiten nicht konzentriert und konsequent genug ausspielten. Tat er aber nicht. „Die Mannschaft hat zu 100 Prozent die Vorgaben umgesetzt und stand sicher“, hob er auch Rechtsverteidiger Andy Kiel hervor. Der hatte den früheren Regionalligaspieler Engin Kiy ziemlich aus der Partie genommen. „Man merkt langsam, dass wir eingespielt sind und die Mechanismen greifen. Wir haben das souverän nach Hause gebracht, auch wenn der Sieg nicht überbewertet werden darf“, so Duray.

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