Daniel Tekath feiert Torpremiere

Eine Solonummer als Krönung

Daniel Tekath erwischte einen Sahnetag. - Foto: Woelki
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Daniel Tekath erwischte einen Sahnetag.

Jeddingen - Von Nicolas Tréboute. Wenn es nur immer so einfach wäre wie bei Daniel Tekath: „Ich habe die letzten Wochen kein gutes Spiel gemacht. Deshalb war ich vielleicht besonders motiviert“, erklärt der 18-jährige Fußballer des MTV Jeddingen II seinen Fünferpack – inklusive eines Hattricks innerhalb von elf Minuten – beim 8:0-Triumph in der 3. Kreisklasse Süd über den Ligakonkurrenten TuS Hellwege.

Von Tekaths Sahnetag profitieren seine Mannschaftskollegen aber nicht nur in Form der drei Punkte. „Das kostet mich direkt zwei Kisten Bier auf einmal – für mein erstes Tor im Herrenbereich und für den Hattrick“, berichtete der Youngster schmunzelnd.

Zu Beginn der Saison tauchte der gelernte Anlagenmechaniker noch im Kader der ersten Mannschaft (1. Kreisklasse) auf. Insgesamt drei Einwechslungen mit 89 Einsatzminuten standen für ihn nach drei Spieltagen zu Buche. Doch dann warf ihn ein krankheitsbedingter Ausfall sowie ein zweiwöchiger beruflicher Lehrgang vom Fitnessstand etwas zurück, sodass Trainer Markus Schwarz in Absprache mit Tekath entschied, dass die 3. Kreisklasse vorerst das Tätigkeitsgebiet des schnellen Mittelfeldspielers sein würde.

„Daniel hat ein Riesenpotenzial. Ich hab aber das Gefühl, dass er das manchmal selber gar nicht so genau weiß. Für ihn ist jetzt erst mal wichtig, dass er Spaß hat – und das ist offensichtlich der Fall“, findet Übungsleiter Schwarz. Ob die Kompensation von Tekaths Fitnesslevel in der einseitigen Partie gegen Hellwege von Erfolg gekrönt war, darf allerdings bezweifelt werden. Obwohl der schnelle Nachwuchsmann im linken Mittelfeld spielte, standen Defensivaufgaben nur marginal auf der Tagesordnung: „Das war nicht notwendig. Das Spielgeschehen hat sich eigentlich nur in der gegnerischen Hälfte abgespielt“, erklärt Tekath. Diese Freiheiten nutzte er auf eindrucksvolle Art und Weise. Dreimal drückt er den Ball nach einer Standardsituation über die Linie, einmal netzte er per Kopf ein, „und bei meinem vierten Treffer habe ich eine kleine Solonummer hingelegt“.

Ob und wann Tekath wieder zum Kader der ersten Mannschaft stoßen wird, ist noch ungewiss: „Der Impuls muss von mir kommen, wann ich mich wieder bereit fühle“, sagt der Jeddinger und ergänzt: „Ich glaube, ich könnte schon wieder mithalten, aber ich will erst mal in der Zweiten bleiben und so weitermachen wie gegen Hellwege.“ Tekaths aktuelle Mitspieler wird es freuen – nicht nur wegen der zu erwartenden Bierkisten.

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