RSV II verliert gegen den Bremervörder SC / Riffel verletzt vom Platz

Czichos zieht trotz 0:1 ein positives Fazit

Einen Schritt zu spät: Der Ball liegt schon in den Armen von Bremervördes Keeper Hannes Glandorf, bevor Rotenburgs Komeill Mohammed Ali schießen kann.
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Einen Schritt zu spät: Der Ball liegt schon in den Armen von Bremervördes Keeper Hannes Glandorf, bevor Rotenburgs Komeill Mohammed Ali schießen kann.

Rotenburg – Auf der Auswechselbank des Rotenburger SV II herrschte (wieder) gähnende Leere. Einzig Ersatzkeeper Tobias Mießner und Torwarttrainer Lars Neugebauer hatten neben Trainer Patrik Czichos Platz genommen. Nicht aber, weil dort wegen Corona-Abstandsregeln nicht mehr Spieler sitzen durften, sondern weil keine weiteren Akteure zur Verfügung standen. Trotz der schlechten Voraussetzungen lieferten die elf Mannen – zusammengewürfelt aus vier (!) verschiedenen Mannschaften – im Ahe-Stadion einen ordentlichen Auftritt ab und unterlagen dem ambitionierten Bremervörder SC nur mit 0:1 (0:1).

Die Anfangsphase plätscherte so vor sich hin. Torraumszenen waren auf beiden Seiten zunächst Mangelware. So dauerte es bis zur 27. Minute, ehe die Gäste zu ihrer ersten Ecke kamen. Den Schuss von Rojbin Erdogan klärte RSV-Schlussmann Julian Paul über die Latte. Als der Wümme-Club seinen ersten Eckball hatte, waren sogar schon 31 Minuten vergangen. Kurz darauf fiel dann auf der anderen Seite aus dem Nichts das Tor des Tages. Joel Jacobsen hatte kurz vor der Strafraumgrenze einfach mal abgezogen. „So ein Schuss geht dann bei unserem Pech natürlich auch noch rein“, ärgerte sich Czichos.

Der RSV II schaffte es in der Folge nicht, gefährlich vor Bremervördes Torwart Hannes Glandorf aufzutauchen. Atilla Iscan hing vorne im Sturm oftmals in der Luft, die entscheidenen Pässe landeten nicht in der Spitze. Aber auch die Gäste präsentierten sich überraschenderweise zu harmlos.

Die personelle Situation der Rotenburger verschlechterte sich im Laufe der Partie weiter: Marcel Riffel musste in der 78. Minute mit Leistenproblemen ausgewechselt werden. Dafür kam der 39-jährige Neugebauer – wie schon in der Vorwoche – erneut als Feldspieler auf den Platz. „Was soll ich machen?“, fragte Czichos hinterher. Um dann aber lobend zu ergänzen: „Der Auftritt spricht auf jeden Fall für uns. Zwar haben wir wieder verloren, dennoch hat sich keiner hängengelassen. Darauf können wir aufbauen.“

Von Mareike Ludwig

Zweiter Kreisliga-Einsatz: Triathlet Keno Frenz ackerte als Außenverteidiger.

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