Auf der Suche nach einem Co-Trainer

Coach Czichos verlängert bei der RSV-Reserve

Patrik Czichos steht am Spielfeldrand und streckt den linken Arm aus.
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Patrik Czichos gibt auch künftig die Kommandos beim Rotenburger SV II.

Bislang stand Patrik Czichos erst sechsmal als Trainer der RSV-Reserve an der Seitenlinie. Damit noch zahlreiche Spiele hinzukommen, hat er nun verlängert.

Rotenburg – „Er hat mich erpresst!“ Patrik Czichos grinst und reagiert mit viel Humor auf die Frage nach seiner Vertragsverlängerung. Die Pistole hatte Torsten Krieg-Hasch, der Sportliche Leiter des Rotenburger SV, dem Coach der Reserve dabei gar nicht erst auf die Brust setzen müssen. Für den 40-Jährigen, der die Kreisliga-Elf erst im vergangenen Sommer übernommen hatte, war schnell klar, dass er weitermachen wollte. „Ich bin hier noch lange nicht fertig. Ich habe ja noch nicht mal richtig angefangen“, betont er mit Verweis auf die abgebrochene Corona-Saison.

Gerade einmal in sechs Punktspielen stand Czichos an der Seitenlinie – auch wenn die Ausbeute mit einem Sieg eher bescheiden war. Hinzu kam das Aus in der ersten Pokalrunde gegen den TV Stemmen. Von einem eingespielten Team konnte zum Zeitpunkt, als der Lockdown kam, jedoch nicht die Rede sein. Im letzten Spiel, am 18. Oktober gegen den Bremervörder SC (0:1), hätte das Team ohne Aushilfen aus den anderen Mannschaften des Vereins gar nicht zu elft antreten können. Auf der Bank saßen nur noch die Torhüter Lars Neugebauer und Tobias Mießner. Wenige Tage nach dem Spiel musste das Team wegen eines positiven Corona-Falles dann in Quarantäne, Ende Oktober folgte der Lockdown.

„Der Kader ist sehr klein. Es wird wirklich nicht einfach dieses Jahr. Wir brauchen externe Neuzugänge“, weiß auch Patrik Czichos nur zu gut. Das Feedback aus dem bestehenden Kader sei allerdings sehr positiv gewesen. „Ich gehe davon aus, dass er zum größten Teil so bestehen bleibt, wie ich es möchte.“

Vor allem aber wünscht sich der Coach „ein, zwei ältere Spieler, die das Team mitführen sollen. Und ich stelle mir auch die Position eines spielenden Co-Trainers vor.“ Bisher hatte Czichos alles alleine machen müssen. „Da sind wir noch auf der Suche, damit er eine Unterstützung kriegt“, weiß Krieg-Hasch um die Notwendigkeit.

Ebenso ist dem Sportlichen Leiter bewusst, dass er wohl den einen oder anderen Spieler für die Zweite an Land ziehen muss. „Da müssen wir nacharbeiten. Das ist ein großes Problem.“ Der Blick fällt dabei auch auf die aktuelle U 18, „auf die bauen wir stark“, sagt Krieg-Hasch.

U 18-Akteure umworben

Allerdings möchte ein Großteil des Nachwuchses wohl noch als U 19 an den Start gehen und nicht fest in die Zweite rücken. „Wir wollen die Jugendspieler nicht zwingen, wenn sie sich noch nicht so weit sehen. Da habe ich Verständnis für“, betont Czichos, der aber nichtsdestotrotz auf den einen oder anderen Youngster hofft. „Die Kaderplanung steht natürlich jetzt oben an“, meint der Coach. „Und ich habe schon eine Liste mit Leuten, die wir gerne haben würden.“

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