Offensivallrounder verstärken Visselhövede / „Brauchen ihre Hilfe“ / Teitz kommt für die Defensive

Coup geglückt: Haliti-Brüder zurück

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Kreiszeitung Syke

Visselhövede - Von Mareike Ludwig. Transfer-Hammer beim VfL Visselhövede: Der abstiegsbedrohte Fußball-Bezirksligist konnte mit Athde und Arben Haliti sowie Vincent Teitz gleich drei hochkarätige Neuzugänge verpflichten. Gerade die Rückkehr der Haliti-Brüder ist dabei als echter Coup zu bezeichnen, waren die beiden in der Saison 2009/2010 mit ihren insgesamt 58 Toren doch maßgeblich an der Kreisliga-Meisterschaft beteiligt.

„Wir sind natürlich sehr froh darüber, dass wir Athde und Arben überzeugt haben, wieder zurückzukehren. Die beiden helfen uns auf jeden Fall weiter“, freut sich Co-Trainer Joachim Keck über die Offensivallrounder. Und auch Mario Buxel, zweiter Vorsitzender des Vereins, zeigt sich zufrieden: „Wir haben den Kontakt nie verloren. Wir wollen die Klasse halten und brauchen daher ihre Hilfe. Wir hoffen dadurch auf einen Schub für die bevorstehende Rückrunde.“

Die beiden Brüder Arben (l.) und Athde Haliti haben bereits in der Saison 2009/2010 das Trikot des VfL Visselhövede getragen. Nun kehren die Angreifer vom SV Soltau zurück zum Fußball-Bezirksligisten.

Die Halitis, die zuletzt das Trikot des SV Soltau in der Bezirksliga II trugen und auch schon höherklassige Erfahrungen beim Oberligisten Rotenburger SV gesammelt haben, zeigten sich indes ihrem alten Verein gegenüber sehr dankbar, ohne Komplikationen die Freigabe erhalten zu haben. „Es ist keine Selbstverständlichkeit. Deshalb sind wir glücklich, dass uns Soltau keine Steine in den Weg legt“, erklärt Arben Haliti, der nach seinem vor drei Jahren erlittenen Kreuzbandriss langsam zu seiner Form zurückfindet. „Noch bin ich nicht der alte Arben. Ich werde aber weiterhin richtig Gas geben und mich voll reinhängen“, verspricht der 26-Jährige. Der gebürtige Albaner betont, dass „Vissel“ eine Herzensangelegenheit für das Brüderpaar ist. „Ein Wechsel zu einem anderen Verein wäre daher auch nicht infrage gekommen. Wir hatten damals in Visselhövede eine super Zeit, an die ich mich gerne zurück erinnere. Wir sind dort noch nicht fertig“, sagt er mit einem Augenzwinkern. Und sein jüngerer Bruder Athde fügt hinzu: „Uns gibt es immer nur im Doppelpack. Zusammen mit Arben auf dem Platz zu stehen, tut mir sehr gut. Wir verstehen uns wirklich blind. Ich freue mich richtig auf die neue Herausforderung.“

Mit Mariusz Szymanski, Adam Rosynek und den Haliti-Brüdern sollten die Heidestädter im Kampf gegen den Abstieg zumindest in der Offensive mehr als gut aufgestellt sein. „Natürlich haben wir vorne jetzt richtig Qualität. Dennoch kommt nichts von allein. Wir dürfen nicht glauben, dass der Klassenerhalt ein Selbstläufer wird“, warnt Keck vor zu viel Euphorie und einer zu großen Erwartungshaltung.

Aber auch an der „Baustelle“ Defensive wird in „Vissel“ derzeit kräftig gearbeitet, schließlich findet mit Vincent Teitz ein gelernter Abwehrspieler den Weg vom TuS Erbstorf aus der Kreisliga Lüneburg zu den Heidestädtern. Der 19-Jährige stammt aus Visselhövede und absolvierte zuletzt ein Freiwilliges Soziales Jahr in der Region Lüneburg. „Wir müssen Vincent nun schnellstmöglich bei uns integrieren“, so Keck. Zudem steht mit Merwan Sabouneh ein weiterer Defensivmann wieder zur Verfügung. Der 27-Jährige ist von seinem sechsmonatigen Irlandaufenthalt zurück. Und auch Dennis Jänicke hat seine Fußverletzung vollständig auskuriert und steht vor der Rückkehr ins Training. „Er will wieder voll mitziehen“, freut sich der Co-Trainer.

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