Neue Corona-Regeln

Auch die Avides Hurricanes rechnen wieder mit Geisterspielen

Ein Basketball liegt auf dem Hallenboden.
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Mitte Januar soll die Saison weitergehen - dann wohl ohne Zuschauer.

Die verschärften Corona-Regelungen dürften auch die Zweitliga-Basketballerinnen der Avides Hurricanes betreffen. Der Verein geht fest von der Rückkehr zu Geisterspielen aus.

Scheeßel – Die Verantwortlichen der Avides Hurricanes rechnen fest damit, dass sie bei ihren Heimspielen in der 2. Basketball-Bundesliga der Damen im Januar wieder ohne Fans auskommen müssen. Die von Bund und Ländern verabschiedeten und ab dem 28. Dezember geltenden neuen Corona-Regelungen verbieten für überregionale Sport-, Kultur- und Großveranstaltungen Zuschauer. „Wir berufen uns immer darauf, Spitzensport zu sein – dann fallen wir unter diese Regelung“, sagt Utz Bührmann, Vorstandsmitglied der Hurricanes.

Klarheit nach der Bund-Länder-Konferenz am 7. Januar?

Eine offizielle Erklärung hätten die Vereine bisher von der Geschäftsführung der Damen-Basketball-Bundesliga (DBBL) nicht erhalten, „aber ich gehe fest davon aus, dass wir ohne Zuschauer spielen müssen“, betont Bührmann. Betroffen wären im Januar davon die Heimpartien gegen den SC Rist Wedel am 15. sowie gegen das BBZ Opladen am 22. – allerdings ist unklar, wie lange die Beschränkung gilt. „Ich vermisse eine Art der Befristung“, merkt Bührmann an. Da jedoch für den 7. Januar die nächste Bund-Länder-Konferenz angesetzt ist, dürfte spätestens danach endgültig Klarheit herrschen.

Schon die vergangene Saison war nahezu vollständig ohne Zuschauer ausgetragen worden. Nun droht nach bisher zwölf absolvierten Spieltagen die Rückkehr zu Geisterspielen. „Wirtschaftlich ist es nicht die Katastrophe, das haut uns nicht um. Aber ganz ehrlich: Ohne Zuschauer macht es keinen Spaß“, gesteht Bührmann. Mit einer freiwilligen Unterbrechung der Saison rechnet er nicht. „Wenn wir spielen dürfen, macht das keinen Sinn.“ Fraglich ist allerdings, ob durch die Omikron-Variante und den erwarteten Anstieg an Corona-Fällen nicht auch der Spielbetrieb davon stärker betroffen sein wird. Der Hurricanes-Sprecher verweist übrigens auf die Statuten: „Die Regelung ist so, dass wir mit der abgeschlossenen Hinrunde theoretisch eine wertbare Saison hätten.“  

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