Startnummer 14

Mit klaren Worten die Damen zum Aufstieg geführt

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Jens Miesner

Rotenburg - Dass beim TuS Rotenburg erfolgreicher Frauenhandball gespielt wird, ist ein Hauptverdienst von Jens Miesner. Der 39-Jährige, der zur Zeit eine Ausbildung zum Physiotherapeuten absolviert, trainiert die Rotenburger Mannschaft seit gut drei Jahren mit großem Erfolg. Vorläufiger Höhepunkt war in der vergangenen Saison der Landesliga-Aufstieg.

Jens Miesner war erstmals mit 20 Jahren als Trainer der weiblichen B-Jugend tätig. Dann folgte bedingt durch das Studium und damit verbundene Wohnungswechsel nach Mainz und Bonn eine lange Pause. Erst als die Damen des TuS Rotenburg vor gut drei Jahren nach dem Ausscheiden von Udo Grenz-Gieseke einen neuen Coach suchten, erinnerte man sich an Miesner, der inzwischen wieder beim TuS Rotenburg als Spieler aktiv war. Er war ein Glücksfall für den TuS Rotenburg, denn der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten. Nach dem vierten Platz in der ersten Saison und dem zweiten ein Jahr später gelang zuletzt die Meisterschaft in der Kreisoberliga und der damit verbundene Aufstieg in die Landesliga. Inzwischen hat Miesner auch seinen B-Schein gemacht.

Für den Trainerjob investiert er nicht selten zehn bis zwölf Stunden die Woche. Sein Trainervorbild ist der Schwede Ljubomir Vranjes, der die SG Flensburg-Handewitt coacht. „Seine ruhige, aber bestimmte Art gefällt mir. Ich bin auch kein Trainer, der vor der Bank hin und her tanzt, ich versuche meine Spielerinnen mit klaren Worten zu überzeugen“, sagt Miesner.

Ziel ist in dieser Saison der Klassenerhalt. „Im Moment sieht das nicht gut aus, doch haben wir noch mehr als die Hälfte der Saison vor uns“, bleibt er Optimist. Selbst im Abstiegsfall würde er gern als Trainer des Teams weitermachen: „Ich habe eine junge Mannschaft, deren Durchschnittsalter gerade über 20 Jahre liegt. Ich bin überzeugt, sie noch weiter verbessern zu können.“ Der 39-Jährige kann sich aber auch vorstellen, irgendwann einmal ein Herrenteam zu trainieren. Erste Erfahrungen sammelte er vergangene Saison als Co-Trainer unter Steffen Aevermann.

jho

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