Coach des Fußball-Oberligisten verlängert seinen Vertrag / „Gilt unabhängig von der Liga“

Fitschen bleibt dem RSV bis 2016 treu

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Da geht’s lang: Coach Jan Fitschen gibt auch in der kommenden Saison die Kommandos beim RSV.

Rotenburg - Jan Fitschen setzt ein Zeichen: Der Coach des abstiegsbedrohten Fußball-Oberligisten Rotenburger SV hat seinen Vertrag um ein Jahr verlängert und bleibt damit bis 2016.

„Wir sind schnell auf einen Nenner gekommen“, erklärt Fitschen auf Nachfrage. Der B-Lizenz-Inhaber fühlt sich in Rotenburg „sehr wohl“ und wolle mit dem Team „langfristig etwas aufbauen“. Auch Henri Ohlmann, erster Vorsitzender des RSV, ist froh, Fitschen weiter an der Seitenlinie zu sehen. „Ich freue mich, dass wir mit Jan zu einer schnellen und unkomplizierten Einigung gekommen sind. Damit ist die Basis für die kommende Saison gelegt“, teilte er in einer Pressemitteilung mit.

Der Vorstand spricht dem Trainer damit auch vor dem Hintergrund der aktuellen Tabellensituation sein Vertrauen aus. „Der Vertrag gilt unabhängig von der Liga, in der die erste Mannschaft künftig spielt“, betonte Ohlmann. Derzeit liegt der RSV mit zehn Punkten Rückstand zum rettenden Ufer auf dem vorletzten Platz.

Daher ist es sehr wahrscheinlich, dass die Elf in der kommenden Saison den Gang in die Landesliga antreten muss. „Wir planen natürlich zweigleisig, alles andere wäre zu blauäugig“, gesteht Fitschen, der hofft, dass nun auch die Spieler nachziehen. „Mit meiner Unterschrift wissen die Jungs, wie es weitergeht. Das ist natürlich ein wichtiger Faktor. Der Vorstand wird zeitnah die Gespräche mit den einzelnen Akteuren führen. Wir stehen dabei im engen Austausch, schließlich stellen wir den Kader gemeinsam zusammen“, so der Coach.

Derzeit befindet sich Fitschen mit seiner Mannschaft in der Rückrundenvorbereitung. Mit dem jüngsten Testspiel beim zwei Klassen tiefer spielenden TuS Zeven war er „zufrieden“. Kein Wunder, schließlich gewann sein Team mit 5:0 (3:0). „Gerade in der ersten Halbzeit sind wir dominant aufgetreten und haben Druck gemacht. Das hat mir gefallen“, erklärte der Coach. Zunächst waren es die Zevener, die per Eigentor das 1:0 für die Gäste erzielten (3.). Bekim Murati (30.) und Servet Kizilboga (42.) erhöhten bis zur Pause auf 3:0. Nach dem Seitenwechsel netzten Yannik Malende (84.) und Sajieh Jaber (86.) ein. Am Sonntag (14 Uhr) testet der RSV beim Landesligisten TuS Güldenstern Stade.

ml

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