Amerikanische Centerin kehrt wohl nicht zurück

Clark fliegt mit Wehmut

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Cassidy Clark kam zuletzt immer besser in Schwung, verlässt die Hurricanes aber ziemlich sicher nach dieser Spielzeit.

Rotenburg - Von Vincent Wuttke. Ein bisschen wehmütig wird Cassidy Clark, wenn sie an den kommenden Montag denkt. Denn dann geht ihr Flieger zurück in die USA. „Ich bin ziemlich traurig, dass ich Deutschland verlasse. Immerhin habe ich hier viele Freunde gefunden und schöne Erinnerungen gesammelt“, sagt die amerikanische Centerin der Avides Hurricanes. Ob sie Ende des Sommers nach Scheeßel zurückkehrt und auch in der kommenden Saison in der 2. Basketball-Bundesliga Nord aufläuft, steht noch nicht fest.

„Vor Mai wird sich das auch nicht klären“, sagt Utz Bührmann, Vorstand Finanzen der Hurricanes. Er gibt aber auch zu: „Es sieht eher nicht danach aus, als würde sie wiederkommen.“ Bisher gab es nur ein lockeres Gespräch. Clark deutet auch einen Abschied an: „Ich habe meine Zeit hier sehr genossen, aber ich freue mich darauf, auch in anderen Teilen der Welt Basketball zu spielen.“ Bührmann bestätigt, dass sich die Hurricanes nach Alternativen zu ihr umschauen.

Dabei hat die 1,87 Meter große Clark gerade in der Rückrunde viele Pluspunkte gesammelt – so auch am Wochenende beim 64:56-Sieg gegen das BBZ Opladen. Sie steuerte 22 Punkte und zwölf Rebounds bei. „Opladen hat viele große Spielerinnen. Ich wusste also, dass es wichtig ist, gut zu rebounden“, erklärt die Centerin. Sie ist die beste Schützin (276 Zähler) und mit 122 Rebounds die beste Spielerin von Coach Mahir Solo unter dem Korb. „Wir sind sehr zufrieden mit ihr“, sagt Bührmann.

Zuletzt stets eine Säule in der Solo-Crew

Nach kleinen Startschwierigkeiten in der Hinrunde lief es für die 22-Jährige in der Rückserie deutlich besser. Sie gehörte stets zu den Säulen in der Solo-Crew. „Ich wünschte, ich hätte am Anfang besser gespielt und wir die Play-offs geschafft. Es ist etwas schade, dass es nichts geworden ist“, ist die Amerikanerin, die zuvor für die Truman State University (Kalifornien) gespielt hat, selbstkritisch.

Utz Bührmann gefällt diese Einstellung. „Sie war zudem immer gut gelaunt und sehr motiviert.“ Er betont, dass Clark auch neben dem Court unkompliziert war. So hat sie gemeinsam mit Shaniqua Nilles im Februar auch die Basketball-AG an der IGS Rotenburg als Trainerin übernommen. „Wir lieben die Arbeit mit den Kindern“, schwärmt die Profispielerin. Aber auch von den Schülern der Gesamtschule muss sie sich nun verabschieden.

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