RSV schnuppert an Überraschung – 1:2

Chwolka lässt Emden zittern

Joel Schallschmidt schreit, während er zu Boden fällt. Milad Fiqiryar foult ihn mit ausgestrecktem Bein.
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Das ging ganz schön auf die Knochen: Rotenburgs Joel Schallschmidt wird von Emdens Milad Fiqiryar gefoult.

Während Joel Schallschmidt sein Startelfdebüt gab, verpasste Youngster Peter Bolm sein erstes Tor für den RSV, der damit auch die Überraschung verfehlte.

Emden – Die Überraschung lag in der Luft – doch der Rotenburger SV hat sie verpasst. Gleich zweimal hatte der eingewechselte Peter Bolm im Spiel der Fußball-Oberliga beim Titelaspiranten BSV Kickers Emden die dicke Chance zum Ausgleich. „Er kann der große Held werden“, wusste auch Coach Tim Ebersbach. Doch darauf muss der Youngster noch warten. Er verpasste sein Tordebüt und die Gastgeber retteten ihren 2:1 (1:0)-Sieg im Ostfriesland-Stadion über die Zeit.

„Wir hatten es am Ende auf dem Fuß. Ärgerlich“, meinte auch Mittelfeldabräumer Tobias Kirschke angesichts des knappen Spielverlaufs. „Das Spiel ist zum Lernen da und wir werden daraus lernen“, machte derweil Ebersbach seinen Mannen nach dem Abpfiff Mut. Der RSV-Trainer hatte aufgrund der Ausfälle von Stefan Denker, Luca Althausen und Marcello Muniz (alle erkältet) seine Elf ordentlich umkrempeln müssen. So feierte auch Neuzugang Joel Schallschmidt sein Debüt und stand sogar in der Startelf. „Hart, anstrengend“, fand er es und begründete: „Ich habe lange keine 90 Minuten mehr gespielt.“ Nach einem noch sehr verhaltenen Auftritt in der ersten Halbzeit taute der 20-Jährige im zentralen Mittelfeld nach der Pause aber zunehmend auf. „Für sein Debüt war das eine gute, ordentliche Leistung“, bemerkte Ebersbach.

Nachdenklich: Tim Ebersbach (l.) und Björn Mickelat.

Ein Lob erhielten die Rotenburger auch von Emdens Trainer Stefan Emmerling: „Der Gegner hat es uns brutal schwer gemacht. Wir haben es nicht so klar gespielt, weil Rotenburg uns nicht viele Räume gelassen und die Bälle abgelaufen hat.“ Dennoch setzte sich am Ende nicht ganz unverdient die reifere und kompaktere Mannschaft durch. „Aufgrund der ersten Halbzeit geht der Sieg in Ordnung. Wenn wir noch eins machen, wäre es schon ein glücklicher und dreckiger Punkt gewesen“, räumte auch Ebersbach ein.

Der RSV versuchte es mit einem kompakten 4:1:4:1-System und setzte dabei vornehmlich auf Konter. Immerhin drei Ecken sprangen in den ersten 13 Minuten dadurch heraus. Die erste Chance des Spiels besaß sogar der RSV durch Marcel Marquardt (9.). Bis zur 33. Minute hielt auch die Defensive stand. Dann landete die von Jeroen Gies abgewehrte Flanke bei Marvin Eilerts – 1:0 für Emden. Marquardt hatte die größte Chance zum Ausgleich. An seinem Schuss aus spitzem Winkel grätschte Arthur Bossert aber vorbei (57.). Fünf Minuten später erhöhte Heiko Visser aus dem Hinterhalt auf 2:0.

Die Partie schien entschieden, war sie aber nicht. Der RSV belohnte sich mit dem Anschlusstreffer, einem Flatterball aus rund 25 Metern durch Lucas Chwolka, bei dem Torwart Jannik Wetzel alles andere als gut aussah (68.). „Hier ist was drin“, stellte auch Coach Ebersbach fest. Doch beide Seiten verpassten weitere Treffer trotz bester Chancen.

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