Christoph Meinke, Dennis Schlifelner und Maximilian Schuppe erhalten B-Lizenz

Neue Trainer für den Altkreis

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Dennis Schlifelner (l.) und Christoph Meinke (beide TuS Bothel) haben die Trainer-B-Lizenz in der Tasche. Auf dem Bild fehlt Maximilian Schuppe (Rotenburger SV), der ebenfalls bestanden hat.

Bothel/Rotenburg - Trainer sein ist nicht schwer, Trainer werden umso mehr. So oder so ähnlich müssen Maximilian Schuppe (Rotenburger SV), Christoph Meinke und Dennis Schlifelner (beide TuS Bothel) gedacht haben, als die drei Altkreis-Fußballer ihre Prüfung für die Trainer-B-Lizenz an der Sportschule des Niedersächsischen Fußball-Verbandes vor kurzem absolvierten. Das Büffeln hat sich aber gelohnt. Alle drei haben bestanden.

Allein die Voraussetzungen für Zulassung lesen sich schon wie eine Bewerbung um den Trainerposten bei einem Bundesligisten: Tabellarischer Lebenslauf inklusive des sportlichen Werdegangs, Erste-Hilfe-Grundausbildung, Nachweis über die Mitgliedschaft in einem Verein eines Mitgliedsverbandes des DFB, Nachweis darüber, dass der Bewerber in einem Verein eines der FIFA angehörigen Nationalverbandes Fußball gespielt hat, ärztliches Zeugnis über die sportliche Tauglichkeit, erweitertes Führungszeugnis als Nachweis eines tadelfreien Leumunds und eine Erklärung, dass der Bewerber sich der gültigen Ausbildungsordnung, den Satzungen und den Ordnungen des DFB und seines zuständigen Landesverbandes unterwirft.

Sind diese Hürden erst einmal gemeistert, stehen 120 Lerneinheiten zuzüglich Prüfungen an. „Die drei Wochen Ausbildung waren schon sehr intensiv und auch körperlich anstrengend. Aber letztendlich haben wir sehr viel neues gelernt und qualifiziertes Feedback zu seiner eigenen Trainingsarbeit bekommen“, berichtet Christoph Meinke vom TuS Bothel: „Wir hatten zudem drei Prüfungstage mit 90-minütiger schriftlicher Klausur, mündlicher Prüfung, freiem Vortrag, indem wir unsere eigenen fußballerischen und taktischen Fähigkeiten unter Beweis stellen mussten sowie mit einer technische Lehrprobe als Praxisprüfung auf dem Platz.“

Mit der Trainer-B-Lizenz in der Tasche dürfen die drei erfolgreichen Absolventen nun alle Juniorenmannschaften außer den Juniorenteams der Regionalliga sowie Bundesliga, alle Frauen-Clubs (außer Bundesliga) und alle Amateur-Mannschaften bis zur fünften Spielklasse (Niedersachsenliga) trainieren.

Meinke gehört von den insgesamt 32 bestandenen Teilnehmern sogar zu der Spitzengruppe: „Ich habe zusätzlich noch den Numerus Clausus von 2,3 unterboten, damit bin ich berechtigt, die nächste Lizenzstufe zu absolvieren“, so der Botheler. „Die genaue Abschlussnote weiß ich zwar noch nicht, mir wurde aber gesagt, dass sie bei Eins-Komma-irgendetwas liegen wird.“

Während Meinke die Lizenz nutzt, um weiterhin die U19 des JFV Wiedau-Bothel zu trainieren, ist sein Vereinskollege Schlifelner als erster Vorsitzender für die Gesamtgeschicke des Vereins zuständig.

jdi

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