4:2 im Endspiel gegen Bremervörde

Christl beruhigt die Nerven – JSG Wümme ist Doublesieger

Als Doublesieger grüßen die U16-Fußballer der JSG Wümme, die nach dem Kreisliga-Titel auch den Kreispokalsieg holten. Den Finalerfolg sicherten Rejeb Dogan, Robin Behrmann, Mustafa Dogan, Timon Fricke, Johannes Abilganz, Luca Christl, Eric Lischke, Jan-Henri Krohn, Philipp Urbas, Klajdi Arapi, Leon Krause, Justin Lünzmann, Jeremy Grätz, Elias Bellmann, Jannik Rosebrock und Michel Strohschän.

Unterstedt - Von Matthias Freese. Fürs Jubeln war Joshua Hüsing zu geschafft. Während seine U 16-Fußballer sich schon ausgelassen als Doublesieger feierten, stützte der Coach der JSG Wümme beide Hände auf den Oberschenkeln ab und beugte sich nach vorne. „Ich bin fix und fertig“, gestand er. Zu nervenaufreibend war der 4:2 (2:1)-Sieg seines Kreisliga-Meisters im Pokalfinale in Unterstedt gegen den Klassendritten Bremervörder SC gewesen.

„Es war das erste Mal, dass alle in einem Finale standen. Deshalb waren die Jungs sehr nervös“, erklärte Hüsing und empfand das Spiel seines Teams als „sehr unsortiert“. Bremervördes Coach Volker Schomaker war ohne Auswechselspieler angereist, dennoch gingen seine Mannen in der dritten Minute durch Hani Saido in Führung. Es dauerte allerdings nicht lange, da glich Klajdi Arapi für den Favoriten aus (10.). Kurz danach war der Torjäger auch an der Führung maßgeblich beteiligt. Kai Bösch foulte ihn im Sechzehner – Timon Fricke verwandelte (15.). Fortan agierte die JSG Wümme zwar überlegen, war aber auch anfällig. Das nutzte Mathis Schomaker zum 2:2 (55.). Die Antwort der Hüsing-Elf ließ wieder nicht lange auf sich warten: Im Nachsetzen drückte Jannik Rosebrock den Ball über die Linie (58.). 

Wümmes Torjäger Klajdi Arapi (r.) wird gleich von Kai Bösch gefoult – Elfmeter. - Fotos: Freese

Einige aufregende Szenen hatte Hüsing an der Seitenlinie noch zu überstehen, gleich zwei Mal parierte Keeper Rejeb Dogan gegen Oskar Kronfeld und Saido klasse (70./74.), ehe Luca Christl mit dem schön anzusehenden 4:2 kurz vor dem Abpfiff endgültig die Nerven beruhigte und den letzten wie verdienten Sieg der JSG Wümme sicherstellte. Nächste Saison geht es dann als JFV Union 18 weiter.

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