Christian Hoops traut Sottrum eine gute Rolle in der Kreisliga zu / Derby gegen den MTV Jeddingen

„Ich gehe ohne Altlasten in die neue Saison“

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Christian Hoops

Rotenburg - Nach der vergangenen „Seuchen-Saison“ mit dem verpasstem Aufstieg und dem verschenktem Kreispokalsieg wollen die Fußballer des Kreisligisten TV Sottrum neu durchstarten. Dabei soll auch Neuzugang Christian Hoops mithelfen, der am ersten Spieltag mit Sottrum bei Meisterschaftsfavorit FSV Hesedorf/Nartum knapp mit 1:2 verlor. Der 22-Jährige, der mit seinem Team an der Alten Dorfstraße morgen (15 Uhr) den MTV Jeddingen empfängt, kommt vom TSV Bötersen/Höperhöfen aus der 3. Kreisklasse. Im Interview verrät der Student, warum er sich den Sprung in die Kreisliga zutraut, welche Ziele er mit seiner Mannschaft verfolgt und warum er glaubt, dass jetzt alles besser wird.

Sie sind aus der 3. Kreisklasse in die Kreisliga gewechselt. Nicht gerade die Norm. Wie kam es zu diesem Wechsel?

Christian Hoops: Ich hatte schon länger den Gedanken, höher spielen zu wollen. Mein Kumpel und Sottrums ehemaliger Spieler Marvin Meyer (wechselte zum Rotenburger SV II, Anm. d. Red.) hat mir ein Probetraining organisiert, bei dem ich überzeugen konnte. Seitdem gehöre ich zum Team.

Welche Rolle trauen Sie sich in der Mannschaft zu?

Hoops: Erst einmal muss ich sagen, dass mich das Team und Trainer Tomas Meyer super aufgenommen haben. Ich fühle mich schon richtig heimisch. Beim TSV Bötersen/Höperhöfen habe ich vorzugsweise im Mittelfeld gespielt. Unser Coach sieht mich eher als Außenverteidiger. Ich hoffe, dass ich natürlich regelmäßig spiele. Dafür gebe ich bei jedem Training 100 Prozent.

Wie haben Sie als Außenstehender die vergangene „Seuchen-Saison“ des TV Sottrum wahrgenommen?

Hoops: Kurz vor Ende der vergangenen Spielzeit, habe ich mich konkret mit einem Wechsel zum TV Sottrum beschäftigt. Das war genau die Zeit, in der es für die Mannschaft sportlich nicht mehr so gut lief. Das war nicht schön mitanzusehen. Ich habe mich aber dennoch für den Wechsel entschieden und bereue es bis jetzt auch nicht. Ich denke, es ist schon ein Vorteil für einen Spieler, der neu zu einer Mannschaft kommt, nicht so eine deprimierende Phase miterleben zu müssen. So gehe ich ohne Altlasten in die neue Saison und bin völlig wertfrei.

Merken Sie, dass die vergangene Serie noch in den Köpfen Ihrer Mitspieler steckt?

Hoops: In der Anfangszeit war das sicher noch so. Aber seitdem Trainer Meyer bei uns ist, haben wir die vergangene Spielzeit so gut wie gelöscht. Tomas hat uns auch klargemacht, dass wir jetzt alle nach vorne schauen sollen.

Welche Rolle trauen Sie Ihrer Mannschaft in dieser Kreisliga-Saison zu?

Hoops: Wir wollen sie erst einmal auf uns zukommen lassen. Wenn wir so weiterarbeiten wie bisher, gehe ich davon aus, dass wir eine gute Saison spielen. Ich wäre sehr zufrieden, wenn wir am Ende der Spielzeit einen oberen Mittelfeldplatz belegen.

jdi

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