Startnummer 19

Cheerleading-U17 (TV Sottrum)

In Kroatien hatten die Sottrumer Cheerleader nicht nur viel Spaß, sondern auch Erfolg – sie landeten bei der EM auf Rang drei.

Sottrum - Für eine große Überraschung sorgten 2017 die Cheerleader des TV Sottrum: Mit dem dritten Platz kehrte nämlich das U 17-Team, das unter dem Namen Phoenix Rising Black startet, von den Europameisterschaften aus dem kroatischen Zagreb zurück. Dort waren die Sottrumer in der Kategorie Junior Cheer Mixed – sprich mit einem Jungen – angetreten und landeten hinter den Stern Britz Rising Stars aus Berlin und den Flowers aus Slowenien auf dem Podium.

Ein wenig Flexibilität war im Vorfeld nötig geworden, denn urlaubs- und krankheitsbedingt waren einige Cheerleader verhindert. Dafür sprangen andere ein. Wie etwa Valerie Schönbeck. Die 14-Jährige war zuvor erst drei Mal beim Training dabei gewesen. Um trotzdem die Choreographie zu beherrschen, übte sie zu Hause mit einem Handyvideo. Und in Kroatien wurden selbst auf den Straßen noch die Figuren geübt.

Der dritte Rang bei der EM war allerdings nicht der einzige Erfolg der Mannschaft von Trainerin Anon Raras Mitayani-Hahn, denn sie holte bei der Deutschen Meisterschaft in Dresden ebenfalls Bronze sowie in Lemgo den Titel bei der Landesmeisterschaft. Dort beeindruckte die hohe Punktzahl, die die Wertungsrichter vergaben.

Als Team zusammengewachsen

Jüngstes Mitglied des Erfolgsteams ist Hannah Willenbrock, inzwischen zwölf Jahre alt. Nur ein Jahr älter ist Jonah Bode, derzeit der einzige Junge. Da auch die meisten anderen Cheerleader in der U 17 verbleiben, ist auch 2018 eine Qualifikation für die EM realistisch.

Um die Chancen weiter zu erhöhen, gelang es dem TV Sottrum, für einige Monate die Tumbling-Trainerin Anja Dingemans zu verpflichten. „Die Turntrainerin aus Verden übt mit den Cheerleadern unter anderem Bodenelemente“, erklärt Cheermom Lydia Willenbrock. Sie freut sich, dass inzwischen mehrere Sportler einen Flick-Flack ausführen können.

Auch von der gesamten Entwicklung der beiden U 17-Teams, die zum Saisonstart zusammengelegt wurden, ist Willenbrock sehr angetan: „Es ist bewundernswert, wie sie als Team zusammengewachsen sind und funktionieren.“ Dies sei sogar noch besser als im vergangenen Jahr. „Es klappt ganz toll – sie passen auch gut aufeinander auf“, schwärmt Lydia Willenbrock. - ho

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