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Ceglarek rät: „Helge Witt muss sich dicker anziehen“

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Es läuft wieder für Heiko Ceglarek und den TV Stemmen.
Es läuft wieder für Heiko Ceglarek und den TV Stemmen.

Kreis-Rotenburg - Von Matthias FreeseSTEMMEN · Es läuft wieder beim TV Stemmen: Nach einem Holperstart ist die Schreiber-Elf in der Fußball-Kreisliga nun schon seit vier Spielen ungeschlagen. Stürmer Heiko Ceglarek hat mit fünf Toren großen Anteil am Aufschwung. Im Interview spricht der 37-Jährige über die Gründe sowie die Routiniers im Team – und er gibt Keeper Helge Witt einen Ratschlag.

?Herr Ceglarek, momentan präsentiert sich der TV Stemmen wieder von seiner besten Seite. Wer hat den Schalter nach dem Fehlstart umgelegt?

!Das hat die Mannschaft gemeinsam gemacht. Wir hatten bis jetzt wenige Gegner, die uns Paroli bieten konnten – Visselhövede war die einzige Mannschaft. Was bei uns aber lange fehlte, war das erste Tor. Wenn das fällt, ist es relativ einfach für uns und schwer für den Gegner. Jetzt passt es wieder, und unser Torwart Helge Witt muss sehen, dass er sich im Winter dickere Sachen anzieht, damit er nicht erfriert.

?Noch vor wenigen Wochen standen die Stürmer in der Kritik. Zu Recht?

!Darüber haben wir intern gesprochen. Man kann ja nicht mit dem Finger schnippen und drei neue Stürmer herbeizaubern. Außerdem verliert die Mannschaft gemeinsam. Als Stürmer kann man auch nur dann Tore machen, wenn man Futter kriegt. Wir hingen in der Luft. Das ist jetzt anders. Ich spiele zurzeit mit Simon Erdmann vorne. Schieben können wir beide, aber er zieht auch rüber oder zurück. Diese Wege sind für mich nicht mehr so machbar.

?Sie wollen doch nicht sagen, dass Sie ans Aufhören denken, oder?

!„Nein, solange uns die Jungen mitspielen lassen und die Füße uns tragen, mache ich weiter. Wenn es peinlich aussieht, sollte man es lassen. Vom Potenzial glaube ich aber, dass „Waldo“ Wahlbrinck, Jair Bentz, „Toni“ Wahlers und ich mit 40 noch mithalten können – das traue ich uns zu.

?Nervt es aber nicht allmählich, dass Stemmen stets zu den fairsten Teams – derzeit nur zwölf Gelbe Karten – gehört, aber den Aufstieg immer knapp verpasst?

!Das Thema kauen wir jeden Sonntag durch. Wir sind einfach nicht rabiat genug. Wir haben halt keine Grätscher, sondern lauter Techniker.

?Noch ein kurzer Blick aufs nächste Spiel. Was ist gegen den Tabellenzweiten SV Sandbostel zu erwarten?

!Da werden wir genauso auftreten wie beim 6:1 gegen Ostereistedt und versuchen, wieder so ein Ergebnis zu erzielen. Es muss scheppern vorne, dann läuft der Rest.

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