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Carolin Wabnitz (TuS Rotenburg, Handball)

Carolin Wabnitz ist Dauergast in der Sporthalle.  Foto:hg
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Carolin Wabnitz ist Dauergast in der Sporthalle.

Rotenburg – Boris Becker bezeichnete das Grand-Slam-Turnier im Tennis-Mekka Wimbledon einst als sein Wohnzimmer. Carolin Wabnitz könnte die Sporthalle in der Rotenburger Pestalozzi-Schule inzwischen schon fast als ihre Eigentumswohnung bezeichnen. Denn es ist keine Seltenheit, dass die Handballtorhüterin des TuS Rotenburg sieben Tage in der Woche dort aufschlägt.

Die Schülerin des Ratsgymnasiums hat sich mit ihren zarten 17 Jahren im Landesklasse-Team von Coach Jens Miesner bereits einen Namen gemacht. In sechs von zehn Saisonspielen stand das Nesthäkchen im Kader und teilte sich die Arbeitszeit zumeist mit den anderen Schlussfrauen Lena Hesse und Angelique Gaulke. „Die Beiden sind richtig super. Ich sehe mich auch eher als Nummer drei“, erklärt Wabnitz bescheiden, die bis zur C-Jugend noch im Feld gespielt hat.

Umso bemerkenswerter es, dass sie in der weiblichen A-Jugend des JH Wümme in der Landesliga die unumstrittene Nummers eins ist. Dort hat sie mit 207 Toren in elf Partien die wenigsten Gegentreffer der Liga kassiert und trägt einen großen Anteil daran, dass ihre Mannschaft als Tabellenzweiter berechtigte Meisterschaftsträume besitzt. Doch auch hier erweist sich Wabnitz als echte Teamplayerin: „Ich habe auch einfach eine Bombenabwehr vor mir. Das ist unsere große Stärke in dieser Saison.“

Dass die Nachwuchstorfrau durch die Einsätze und Trainings für JH Wümme und den TuS Rotenburg im Dauereinsatz ist, stört sie überhaupt nicht – im Gegenteil: „Beide Mannschaften sind wie eine zweite Familie für mich. Die Stimmung in beiden Teams ist einfach super.“ Diese positive Einstellung versucht Wabnitz auf die kommenden Generation weiterzutragen. Montags trainiert sie den vier- bis achtjährigen Rotenburger Handball-Nachwuchs. „Das macht mir richtig viel Spaß. Ich kann mir gut vorstellen, mich auch beruflich in diese Richtung zu orientieren“, sagt sie.

Doch auch im Sport hat Wabnitz klare Ziele. „Ich möchte richtig in der Ersten Mannschaft ankommen und die Meisterschaft mit der A-Jugend wäre schon cool.“ Wenn die Keeperin weiterhin so stark hält, wie beim 26:22-Heimerfolg des JH Wümme über den direkten Verfolger HSG Nienburg II, ist dies alles andere als unrealistisch. „Das war mein bestes Saisonspiel“, so Wabnitz.

ntr

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