Rotenburg mit 3:3 im Aufstiegs-Finale gegen Bremer TV / Loss siegt im Einzel und Doppel

Burinas Jungs zurück in der Oberliga

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Die Hand zur Siegerfaust geballt: Rotenburgs Tennis-Herren mit Trainer Zlatan Burina, Aziz Kijametovic, Sebastian Loss, Semir Burina und Lars Rademacher (v.l.) haben es geschafft. ·

Rotenburg - Von Matthias FreeseWillkommen zurück in der Oberliga! Nach einem fast siebeneinhalbstündigen Fight, der aufgrund der einsetzenden Dunkelheit in der Halle sein Finale furioso fand, haben die gastgebenden Tennis-Herren des TC Grün-Weiß Rotenburg mit einem 3:3 im Aufstiegs-Endspiel gegen den Bremer TV von 1896 den Landesliga-Titel perfekt gemacht.

Coach Zlatan Burina ballte immer wieder die Faust und betonte bester Laune: „Das freut mich für die Jungs – sie gehören auch in die Oberliga!“

Packender hätte das alles entscheidende Spiel nicht sein können, ging es doch mit einem 2:2 in die an Klasse kaum zu überbietenden Doppel. Die Bremer waren unter Druck, mussten sie doch beide gewinnen und durften maximal einen Satz abgeben, um noch in der Tabelle vorbeizuziehen. Als Semir Burina und Aziz Kijametovic gegen Jannik Schepers/Ahmad Hamijou nach einem 4:6 mit 6:3 ausglichen, übermittelte ausgerechnet Gegenspieler Schepers die gute Nachricht: „Ihr seid aufgestiegen. Zwei Sätze reichen Euch.“ Auf dem Nachbarfeld hatten schließlich schon Lars Rademacher und Sebastian Loss den ersten Satz gegen Scott Whitbread und Michael Baden für sich entschieden. Und nur eine Minute nach der Erfolgsmeldung von nebenan sorgten sie für den dritten Punkt – 6:2, 6:4. Da wurde die Tie-Break-Niederlage von Burina/Kijametovic unwichtig.

Der Grundstein wurde in den Einzeln gelegt – und zwar von Youngster Sebastian Loss an Position vier (6:4, 6:3 gegen Baden) und dem Bosnier Kijametovic mit seinem 5:7, 6:2, 6:4 gegen Schepers. „Das war das beste Spiel des Tages“, fand Rotenburgs Vorsitzender Rolf Brüggen.

Während Lars Rademacher gegen den starken Hamijou wenig zu bestellen hatte (2:6, 3:6), bestach das Spitzeneinzel zwischen Semir Burina und dem in der Saison ungeschlagenen britischen Weltranglistenspieler Whitbread mehr durch die Spannung denn durch Qualität. Whitbread war durchaus schlagbar, produzierte einige Doppelfehler und setzte die Rückhand per Slice oft ins Netz. Statt zu meckern lächelte er seine „Aussetzer“ aber immer wieder weg. „Semir hatte es in der Hand, aber beide haben ein bisschen ängstlich gespielt“, fand Zlatan Burina nach dem 4:6, 6:3, 5:7, das fast zweieinhalb Stunden dauerte.

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