TC GW Rotenburg hat leichtes Spiel gegen Nordhorner Trio – 5:1

Burina lässt Asse sprechen

Ließ seinem Gegner keine Chance: Tarik Burina siegte in zwei Sätzen. Foto: Freese

Rotenburg - Von Lea Oetjen. Matchball verwandelt. Oder? Während die Zuschauer bereits munter den Spielsieg beklatschten, blickten sich Sebastian Loss und Julian Lardinois nur fragend an. Hatte der Niederländer des TV Sparta Nordhorn nun den Match-Tiebreak für sich entschieden? „Ja, das war das 7:10“, rief Zlatan Burina von der kleinen Tribüne in der Tennishalle in Rotenburg. Die Spieler hatten offenbar anders gezählt. Damit ging das Einzel in drei Sätzen (6:7, 6:3, 7:10) zwar an Lardinois, das Punktspiel in der Oberliga entschied jedoch Loss mit seinem TC Grün-Weiß Rotenburg deutlich für sich. Das Team holte sich beim 5:1-Erfolg über die Gäste von der niederländischen Grenze zwei wichtige Punkte.

So richtig spannend gestaltete sich nur Loss’ Duell gegen Lardinois. „Das war echt eng“, befand Spitzenspieler Tarik Burina. Und in der Tat: Nachdem Loss den ersten Satz nur knapp abgegeben hatte und seinen Emotionen kurz freien Lauf lassen musste, kämpfte er sich zurück, erlief sich zahlreiche Bälle und ließ gegen den Niederländer im zweiten Satz nur selten etwas zu. „Es war ein Spiel, das von Kleinigkeiten entschieden wurde“, so Tarik Burina auch mit Blick auf den Match-Tiebreak.

Loss’ Niederlage sollte die einzige des Punktspiels bleiben. In dieses waren die Rotenburger ohnehin schon mit „einem großen Vorteil“ gestartet, wie Burina erläuterte. Schließlich war der TV Sparta Nordhorn nur zu dritt angereist. Gleich mehrere Spieler hätten der Mannschaft kurzfristig abgesagt. Glück für die Rotenburger. Schließlich hatten sie so schon vor der Partie zwei Matchpunkte in der Tasche – je einen aus Einzel und Doppel. So musste Emir Burina keine Partie spielen.

Einen weiterer Zähler steuerte Danijal Muminovic bei. Der Bosnier kämpfte sich nach einem Rückstand im ersten Satz zurück ins Spiel – mit mentaler Unterstützung von Emir Burina über zwei Matchpunkte freuen durfte. In zwei Sätzen (6:4, 6:2) zeigte er seinem Gegner Kai Rieke deutliche seine Grenzen auf.

Ähnlich, nur noch deutlicher gestaltete Tarik Burina sein Spiel gegen Loris Günther. In zwei Sätzen fertigte er den Nordhorner mit 6:1 und 6:2 ab – vor allem durch unzählige Asse. „Mein Gegner hat versucht, das Spiel möglichst schnell zu gestalten. Es war aber früh absehbar, dass das nichts wird“, sagte Burina lachend. Bereits beim ersten Seitenwechsel habe Günther die Befürchtung geäußert, wieder eine Klatsche zu bekommen. Eine Vorahnung, die letztlich durchaus begründet war.

Da Nordhorn das Spiel ohnehin verloren hätte, schenkten die Gäste den Rotenburgern auch noch das zweite Doppel, ohne anzutreten. „Sie wussten, dass da nichts mehr zu holen ist“, war Tarik Burina überzeugt.

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Erfolgsgeschichte: Mit dem Octavia begann Skodas Aufstieg

Erfolgsgeschichte: Mit dem Octavia begann Skodas Aufstieg

Der Blauregen hat viel Kraft

Der Blauregen hat viel Kraft

Wandern, Waldbaden und Wellness in Bad Steben

Wandern, Waldbaden und Wellness in Bad Steben

Barock und Bio im Bliesgau

Barock und Bio im Bliesgau

Meistgelesene Artikel

Basketball-Bundesligen ohne Abschlusstabellen

Basketball-Bundesligen ohne Abschlusstabellen

Handballer Max Nosowadtko muss Afrika-Abenteuer absagen

Handballer Max Nosowadtko muss Afrika-Abenteuer absagen

Junge Spieler aus der Region entscheiden sich gegen TuS Rotenburg – Warum?

Junge Spieler aus der Region entscheiden sich gegen TuS Rotenburg – Warum?

Corona-Krise: Die Existenzangst der Sportvereine im Landkreis Rotenburg

Corona-Krise: Die Existenzangst der Sportvereine im Landkreis Rotenburg

Kommentare