Tennis: Auch Nordliga-Saison gecancelt

Burina findet den Schritt richtig ‒ GW Rotenburg bleibt nach Abbruch in der Klasse

Symbolbild Tennis
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In der Halle findet keine Saison mehr statt

Rotenburg – Zlatan Burina hatte es schon länger befürchtet, nun hat der Tennis-Coach des TC GW Rotenburg die Bestätigung erhalten. Nach den Altersklassen fällt die Wintersaison nun auch in der Nordliga aufgrund der Corona-Pandemie ersatzlos aus. Weiter geht es also frühestens zur Sommersaison im Mai.

„Wir haben den Spielbetrieb sowohl in den Regionalligen Nord-Ost als auch in den Nordligen aller Altersklassen abgesagt. Zeitlich ist es nicht umsetzbar, die Saison noch weiter nach hinten zu verschieben. Natürlich ist uns die Entscheidung schwergefallen, aber leider geht es nicht anders“, erklärt Spielleiter Bernd Wacker auf Nachfrage. „Wir haben den Starttermin bereits dreimal nach hinten geschoben, um uns eine Hintertür offenzuhalten. Doch die fehlenden Hallenkapazitäten einiger Vereine machen es unmöglich, über den März hinaus zu spielen“, erklärt der Berliner.

Zlatan Burina kann den Schritt nachvollziehen, auch wenn er gerne erstmals im Winter in der Nordliga angetreten wäre. „Natürlich wollen wir alle spielen, dafür trainieren wir schließlich. Ich finde es aber richtig, dass die Verantwortlichen jetzt die Entscheidung getroffen haben und nicht noch bis zum 14. Februar (so lange gilt aktuell der Lockdown, Anm. d. Red.) gewartet haben. Das hätte keinen Sinn gemacht und nur unnötig Zeit gekostet. So wissen wir, woran wir sind“, meint der Coach.

Für den Wümme-Club läuft der Trainingsbetrieb – zwar etwas eingeschränkt – trotz der Corona-Krise weiter. In anderen Bundesländern steht Tennis komplett auf der roten Liste und darf gar nicht ausgeübt werden. Somit wäre es laut Burina auch zu Wettbewerbsnachteilen für die Mannschaften aus Hamburg und Schleswig-Holstein gekommen. „Unsere Gegner haben komplettes Tennisverbot. Zudem finde ich Auswärtsspiele in Gebieten, in denen die Corona-Zahlen sehr hoch sind, auch viel zu gefährlich und leichtsinnig“, betont der Coach. Da es durch die kompletten Streichungen keine Auf- und Absteiger gibt, werden die Ligen „eingefroren“. Das heißt, dass alle Einteilungen bestehenbleiben und auf die kommende Winter-Spielzeit übertragen werden.

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