Mit dem doppelten Oberliga-Aufstieg gelang den Tennis-Herren des TC GW Rotenburg etwas bisher nie Erreichtes

Burina-Boys sind die „Goldene Generation“

Kreiszeitung Syke

ROTENBURG (maf) · Mit Lobhudeleien und Superlativen ist das so eine Sache. Doch die Tennis-Herren des TC GW Rotenburg haben etwas erreicht, was zumindest in der Vereinsgeschichte des Clubs einmalig ist und auch in Niedersachsen für viel Beachtung gesorgt hat: Das Team von Trainer Zlatan Burina gelang in der Winter- und in der Sommerrunde der Aufstieg in die Oberliga.

Nun ist Tennis eher ein Einzelsport, doch Burina hat es geschafft, eine Mannschaft zu formen, bei der das Wort „Teamgeist“ keine Floskel ist. Eines der Erfolgsrezepte nennt der Coach: „Es spielt eine große Rolle, dass die Jungs sich seit Jahren kennen. Sie haben alle mit dem Tennisspielen mit fünf, sechs Jahren hier in Rotenburg angefangen.“ Zudem ist es eine enorm junge Mannschaft. Mauro Piras, der jetzt den Club aus beruflichen Gründen Richtung Barrier TC verlassen hat, war mit 21 Jahren bereits der „Oldie“, Tarik Burina als 16-Jähriger das „Küken“. Da darf also durchaus von der „Goldenen Generation“ gesprochen werden. „Ja, das kann man so sagen“, findet auch Zlatan Burina, der seit zehn Jahren nun als Trainer in Rotenburg wirkt.

Im Sommer gehörten neben Piras und Tarik Burina noch Semir Burina, Philipp Barautzki und Lars Rademacher zum festen Kader, auch Jan Berger half aus, den dritten Aufstieg in Serie (!) zu schaffen. Im Winter war auch noch der dann zum Club zur Vahr wechselnde Felix Samsel an Position eins dabei gewesen. „Natürlich ist es schade, dass Leute wie Felix und Mauro uns verlassen haben. Es bestätigt uns aber auch, dass wir hier nicht schlecht arbeiten. Das ist eben das Problem unserer Stadt mit 20 000 Einwohnern – da kann man mit Vereinen aus größeren Städten schwer konkurrieren. Mit Mauro und Felix hätten wir sicherlich Nordliga- oder sogar Regionalliga-Niveau“, meint Burina.

Doch auch so traut er seinen Talenten noch mehr zu als die derzeitige Oberliga. „Meiner Meinung nach steigen wir auch nicht ab. Es ist sogar noch ein Schritt weiter möglich“, hält der Coach die Nordliga in Zukunft nicht für abwegig. Bei der bisherigen Erfolgskurve mag da auch kaum einer widersprechen.

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