Nach dem 5:4 gegen den Bremer TV ist GW Rotenburg der Vize-Titel nicht mehr zu nehmen

Burina und Barautzki beenden das Zittern im Doppel

Philipp Barautzki (vorne) und Tarik Burina sorgten im Doppel für den entscheidenden Rotenburger Siegpunkt. Foto: Freese

Rotenburg - Von Matthias Freese. So gut waren sie noch nie! Mit der besten Sommer-Platzierung seit ihrer Oberliga-Zugehörigkeit haben die Tennis-Herren des TC Grün-Weiß Rotenburg als bisher einziges Team der Staffel die Punktspielrunde beendet. Nach dem 5:4-Heimsieg gegen den Bremer TV von 1896 ist dem Wümme-Team die Vizemeisterschaft (wie bereits im Winter) nicht mehr zu nehmen. Selbst Titel und Aufstieg sind noch drin, sollte der DTV Hannover nach der Sommerpause bei Sparta Nordhorn stolpern. „Aber die Nordliga ist ein ganz anderes Kaliber, da bräuchten wir eine neue Nummer eins und zwei“, bemerkt Coach Zlatan Burina realistisch.

Immerhin: Die letzten Punktspiele durfte er entspannt verfolgen, da seine Mannen in dieser Saison nicht bis zum Schluss um den Klassenerhalt bangen mussten. Um den Sieg gegen die ohne ihre Briten angereisten Hansestädter mussten sie schon zittern, denn die komfortable 4:2-Führung nach den Einzeln war trügerisch. Letztlich war es das Spitzendoppel mit Tarik Burina und Philipp Barautzki, das den Sieg absicherte. Gegen Jannik Schepers und Timo Schepers gaben sie im zweiten Satz zwar Barautzkis Aufschlagspiel ab, gerieten aber nicht mehr ins Wanken und siegten mit 6:2, 6:4. Insofern schmerzten die Niederlagen von Emir Burina und Lars Rademacher (3:6, 3:6 gegen Alexander Kranz/Malte Oetken) sowie von Danijal Muminovic und Calvin Endom (7:5, 5:7, 10:12 gegen Kristoff Scholz/Fabian von Reichenbach) nicht allzu sehr.

Bei brütender Hitze staubte die Asche ganz schön. Umso härter für die Spieler, dass gleich fünf Einzel über drei Sätze gingen. Beide Teams hatten sich jedoch auf den Match-Tie-Break geeinigt. Einzig Barautzki benötigte diesen nicht und fertigte Oetken an Position drei fix ab. Beim 6:0, 2:0 gab der gute Aufschlagspieler aus Bremen auf. Die Hitze hatte ihm zugesetzt – und Barautzki. „Philipp ist einer, der den Ball im Spiel halten kann, da hatte sein Gegner keine Chance“, erklärte Coach Burina.

Seine zweite Einzelniederlage musste Tarik Burina im Spitzeneinzel gegen Jannik Schepers (6:3, 3:6, 4:10) einstecken, auch sein Bruder Emir Burina unterlag an Position zwei gegen Alexander Kranz (4:6, 6:3, 8:10). Rademacher (6:4, 4:6, 10:6 gegen Timo Schepers), Muminovic (5:7, 6:1, 10:5 gegen Scholz) und Endom im Sechser-Duell gegen von Reichenbach (2:6, 7:5, 14:12) setzten sich durch. „Calvin ist nach mehreren Matchbällen weiter ruhig geblieben“, lobte sein Coach.

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