Bruns übernimmt Miseres Part

TuS Rotenburg bleibt bei erster Auflage des Heimturniers ungeschlagen

Rotenburgs Neuzugang Sascha Nijland (l.) agierte gegen GW Himmelsthür in der Abwehr neben Jens Behrens (r.) und bewies, dass er zupacken kann. - Fotos: Freese
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Rotenburgs Neuzugang Sascha Nijland (l.) agierte gegen GW Himmelsthür in der Abwehr neben Jens Behrens (r.) und bewies, dass er zupacken kann.

Rotenburg - Nils Muche hielt es dieses Mal locker – zumindest äußerlich. Auf sein Trainershirt verzichtete er und setzte stattdessen auf einen Look mitsamt Flipflops. Der Coach des Handball-Oberligisten war während der Spiele beim heimischen Aygo-Cup dennoch genauso engagiert und laut bei der Sache wie bei Punktspielen. Am Ende des Vorbereitungsturniers hatte Muche etwas zu feiern. Seine Mannschaft gewann alle drei Partien und behielt den Pokal zu Hause.

Bereits einen Tag zuvor hatte der TuS Rotenburg beim Turnier in Soltau hinter dem Verbandsligisten TV Langen den zweiten Rang belegt. Muche meinte mit einem verschmitzten Lächeln: „Zwei Tage am Stück komplett in der Halle – besser geht es nicht.“ Beim Premierenwettbewerb in Rotenburg war sein Team von Beginn an voll bei der Sache. Kreisläufer Christian Hausdorf war sogar zu motiviert und meckerte sich beim 19:12 (10:6) im ersten Spiel gegen Landesligist GW Himmelsthür bereits nach drei Minuten mit einer Roten Karte vom Feld.

Sottrums Nicolas Karnick (am Ball) zieht ab, nachdem er am Ex-Rotenburger Nils Rosemann im Dress der HSG Heidmark vorbei ist.

Auch das Derby gegen den TV Sottrum bestritten die Hausherren – bei denen Luka Bruns in Abwesenheit von Lukas Misere die meisten Tore warf – mit dem 32:15 (13:7) nach 40 Minuten erfolgreich. In der letzten Partie ging es gegen den zuvor ebenfalls ungeschlagenen Verbandsliga-Aufsteiger HSG Heidmark um den Titel. „In der ersten Hälfte hatten wir Probleme. Die haben wir danach gelöst“, meinte Rotenburgs Teammanager Michael Polworth nach dem 19:14 (12:9). Er fügte an: „Wir haben gezeigt, dass wir fit sind.“ Übrigens musste Rotenburgs Rückkehrer Nick Dräger auf seinen ersten Auftritt vor heimischem Publikum verzichten. Er wurde mit einem dicken Knie geschont.

Für den Landesligisten TV Sottrum gab es derweil nichts zu holen. Die Mannschaft von Trainer Andreas Pott unterlag nicht nur Rotenburg klar. Auch gegen die HSG Heidmark war die Wieste-Sieben beim 14:29 (9:15) chancenlos. Gegen GW Himmelsthür gab es die dritte Niederlage des Tages – 18:27 (6:12). „Wir haben ordentlich welche mitbekommen“, meinte Pott, der Tom Puschmann aus der Reserve einsetzte. „Er ist trainingsfleißig und sollte das Turnier als Bonbon mitnehmen“, erklärte Pott. 

vw

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