ANPFIFF Bezirksliga

Visselhövedes Ole Bruns guckt „eher nach oben“

Ich bin mir sicher, dass wir als Aufsteiger mithalten können – weil ich weiß, was wir können.
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Ole Bruns: „Ich bin mir sicher, dass wir als Aufsteiger mithalten können – weil ich weiß, was wir können.“

Visselhövede – Knapp ein Jahr liegt sein bislang letztes Pflichtspiel für den VfL Visselhövede zurück. Viele Monate hatte Ole Bruns gebraucht, um die hartnäckige Entzündung in seiner Achillessehne auszukurieren. Doch als er sich bereit für sein Comeback fühlte, bremste ihn die Corona-Krise aus. „Für meinen Kopf war das gut so“, weiß der 32-Jährige nun. Inzwischen stecke er die Belastung auf dem Platz immer besser weg und habe große Lust, sich einen Stammplatz zu erkämpfen. Beste Voraussetzungen also, um mit seinem VfL Visselhövede in der Fußball-Bezirkliga anzugreifen.

„Ich bin mir sicher, dass wir als Aufsteiger mithalten können – weil ich weiß, was wir können“, sagt Bruns. Daher mache er sich auch keine Gedanken über den Abstieg. „Im Gegenteil: Ich gucke eher noch nach oben“, verrät er. Dazu will der Mittelfeldmann natürlich einen großen Teil beitragen – zumindest so lange sein Körper mitspielt. „Es ist auf jeden Fall mein Anspruch, mir einen Stammplatz zu erkämpfen und meiner Mannschaft in den Spielen weiterzuhelfen“, sagt er. Eine Aussage, die nur wenig überrascht. Schließlich verfügt Bruns über langjährige Erfahrung in der Ober- und Landesliga, hat schon für den Rotenburger SV, den TuS Harsefeld und den Heeslinger SC gespielt.

Zuletzt hatten ihn zwar sein Studium und seine langwierige Verletzung gestoppt, jetzt will er es aber noch mal wissen – „auch wenn es schwer ist, wieder richtig reinzukommen“, wie Bruns gesteht. „Um 100 Prozent zu erreichen, dauert es noch ein bisschen. Mein Ehrgeiz sagt zwar etwas Anderes, aber ich brauche einfach Geduld.“

Mit Konsequenz geht Ole Bruns (vorne) zur Sache.

Aktuelle reiche seine Puste für 60 bis 65 Minuten, verrät Bruns. „Da läuft’s echt schon gut“, findet er. Nach einer Auswechslung ist das Spiel für ihn aber noch längst nicht vorbei – im Gegenteil. Von der Bank aus lassen sich die Mitspieler schließlich noch besser beobachten. Vor allem auf Neuzugang Finn Vollmers (19) hat der Routinier ein Auge geworfen. „Der ist echt super stark! Aus dem kann auf jeden Fall etwas werden“, findet Bruns . Er hat sich vorgenommen, den Youngster ein bisschen zu leiten. „Finn muss nur körperlich und taktisch noch etwas zulegen. Technisch bringt er alles mit“, schwärmt Bruns.

Generell habe „Vissel“ für die neue Saison ein gutes Team beisammen, wie er findet. Dass die bisherigen Testspiele dennoch so „katastrophal und echt schlecht“ abgelaufen sind, kann sich der Routinier nur schwer erklären. Das sei allerdings spätestens dann vergessen, wenn am Sonntag gegen den TV Oyten das erste Spiel der neuen Saison angepfiffen wird.

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