Rotenburgs Goalgetter lässt wieder Tore sprechen / „Wechsel nicht bereut“

Bruns’ brillante Bilanz

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Nicht nur treffsicher, sondern auch fintenreich: Rotenburgs Luka Bruns (in der Luft) täuscht zunächst einen Wurfversuch an, während Paul Pakulat (l.) bereits den Ball hat. ·

Rotenburg - Von Mareike Ludwig. Die Sporthalle ist für ihn schon zum zweiten Wohnzimmer geworden. Kein Wunder: Schließlich steht Luka Bruns fast jedes Wochenende gleich zwei Mal auf dem Parkett, um sowohl bei den Landesliga-Handballern des TuS Rotenburg als auch bei deren A-Jugend seine Klasse unter Beweis zu stellen.

Dass der Linkshänder beim Wümme-Club inzwischen nicht mehr wegzudenken ist, demonstrierte er einmal mehr eindrucksvoll mit zehn Toren in der Landesliga-Partie gegen den TSV Altenwalde. Zudem war sein letzter Siebenmeter auch gleichzeitig der entscheidende 30:29-Siegtreffer. „In der Situation habe ich nicht darüber nachgedacht, wie wichtig der Wurf ist. Ich habe versucht, meine Gedanken komplett auszuschalten und dann das Ding zum Glück reingemacht“, erinnert sich der 18-Jährige.

Doch damit nicht genug, denn nur 24 Stunden später war er mit seinen 13 Treffern in der A-Jugend ebenfalls maßgeblich daran beteiligt, dass die Rotenburger die Partie gegen den TSV Daverden noch für sich entschieden (siehe Bericht auf dieser Seite). „Es war schon eine komische Situation, dass ich auch dort den entscheidenden Siebenmeter geworfen habe. Ich bin natürlich froh, dass ich zwei Mal die Nerven behalten habe“, sagt Bruns, der bei den Herren bereits 89 Tore in der laufenden Saison auf seinem Konto verbucht hat.

Seine Technik hat der Rückraumspieler besonders in der Zeit beim HSV Hamburg, bei dem er zwei Jahre in der Junioren-Bundesliga aufgelaufen war, verbessert. „Das hat mir auf jeden Fall viel gebracht. Unsere Trainer haben uns die Feinheiten wirklich gut vermittelt“, ist Bruns dankbar über die Zeit. Doch seinen Wechsel zurück zu seinem Heimatverein hat er „definitiv nicht bereut“. Im Gegenteil: „Ich wurde hier wieder super aufgenommen. Wir verstehen uns innerhalb der Mannschaft wirklich gut. Zudem genieße ich es sehr, dass ich von Götz Siegmeyer und Thomas Misere (Rotenburgs Herren- und A-Jugend-Trainer, Anm. d. Red.) so viel Vertrauen bekomme.“

Wie es mit ihm nach der Saison weitergeht, weiß der angehende Abiturient momentan selbst noch nicht. „Ich werde im Herbst wahrscheinlich eine Ausbildung in Hamburg beginnen. Daher ist noch alles offen. Ich will aber auf jeden Fall weiter spielen, denn es macht mir so viel Spaß. Ich würde mich schon als sehr handballverrückt bezeichnen“, sagt er mit einem Augenzwinkern.

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