Handballer weiter in Rotenburg / „Das Team ist einfach zu geil“ / Höherklassige Angebote abgelehnt

Bruns bleibt seiner Heimat treu

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Top-Torjäger Luka Bruns trägt auch in der kommenden Saison das Trikot seines Heimatclubs TuS Rotenburg. ·

Rotenburg - Von Matthias FreeseJetzt ist die Entscheidung gefallen – und für die Handballer des TuS Rotenburg hätte sie nicht besser sein können: Top-Torjäger Luka Bruns, der in der vergangenen Spielzeit 155 Treffer erzielt hatte, wird auch in der kommenden Saison für den Landesligisten auflaufen.

Der 19-jährige Leistungsträger entschied sich damit für seinen Heimatclub und gegen höherklassige Angebote. „Das Team ist einfach zu geil, als das ich Arrivederci sagen könnte“, erklärt der Rechtsaußen, warum eigentlich nur ein Verein für ihn infrage kam.

Derzeit versucht sich Bruns allerdings auf einem anderen Parkett – er absolviert Tanzstunden, um für den Abi-Ball am Wochenende bestens vorbereitet zu sein. Eine klare Zukunftplanung hat der Linkshänder auch bereits: Im August beginnt er eine Ausbildung zum Automobilkaufmann in Harburg, auf Wohnungssuche befindet er sich allerdings noch.

Da ist für den Handball vielleicht auch nicht mehr ganz so viel Zeit. Dabei gab es durchaus einige Angebote aus den höheren Klassen. Der Oberligist TSV Bremervörde wollte ihn haben, sogar der Drittligist VfL Fredenbeck hatte bei dem Rotenburger angefragt. „Aber ich will gar nicht mehr höher spielen, denn der Aufwand ist zu groß, wenn man noch was reißen wollte“, meint Bruns.

Und wenn, dann sollte der Aufstieg vielmehr mit seinen Jungs gelingen. „Vielleicht schaffen wir es ja dieses Jahr. Die Verbandsliga wäre schon attraktiv“, gesteht Luka Bruns und nennt damit quasi schon mal sein Saisonziel.

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