9:6 im brisanten Bezirksliga-Derby gegen Rotenburg / Püschel verletzt

Behramis verzichten – Wiedau siegt dennoch

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Der Ex-Wiedauer Stefan Schwiebert gewann ein Doppel und ein Einzel – dennoch unterlagen seine Rotenburger mit 6:9.

Rotenburg - Es war ein brisantes Lokalderby, in dem Tischtennis-Bezirksligist SG Wiedau beim ebenfalls abstiegsgefährdeten Rotenburger SC mit 9:6 seinen ersten Saisonsieg landete. Tags zuvor hatte Rotenburg bereits beim VSV Hedendorf/Neukloster mit 7:9 verloren und rangiert jetzt auf dem drittletzten Platz.

Rotenburger SC - SG Wiedau 6:9. Die beiden Ex-Rotenburger Farhad und Timo Bahrami verzichteten auf Wiedauer Seite sogar auf einen Einsatz. „Bei uns fehlte dafür Frank Wabnitz wegen einer Erkrankung. Und ich war verletzt, trat zwar an, musste aber in den Einzeln passen“, berichtete Rotenburgs Spielertrainer Jens Püschel. Anfangs sah noch alles gut für die Gastgeber aus. Sie führten nach den Doppeln mit 2:1. „Aber dann brach meine Verletzung aus dem Hedendorf-Spiel wieder aus“, so Püschel, der gegen Christoph Nieger (4:11, 6:11, 3:11) und gegen Matthias Lang (0:11, 0:11, 0:11) die Partien herschenkte. Der Ex-Wiedauer Stefan Schwiebert steuerte einen Doppel- und einen Einzelsieg bei, Rotenburgs Ersatzspieler Michael Herbig verlor unglücklich seine Spiele. „Wie es weitergeht, wissen wir nicht. Unser Ziel ist es aber, in der Klasse zu bleiben“, so Püschel. Davon ist die SG Wiedau trotz des ersten Erfolges weit entfernt. „Wir wollten das Derby gewinnen, aber auch das wird uns wahrscheinlich nicht retten“, so Teamsprecher Christoph Nieger.

VSV Hedendorf/Neukloster - Rotenburger SC 9:7. „Wir sind gut gestartet und haben zwei Doppel gewonnen. Dann aber verloren Holger Rüsch, Michael Herbig und Nils Dudek alle ihre Einzel“, erklärte Jens Püschel. Torben Püschel lag im Duell der beiden Zweier gegen Marko Stühm bereits mit 2:7 im fünften Satz hinten und gewann noch mit 11:9. In den Einzeln hatten die Gastgeber ein leichtes Übergewicht. Die Entscheidung musste das Abschlossdoppel zwischen Jens Püschel/Holger Rüsch und Lars Klarmann/Lutz Jörg Scheffler bringen. Hier aber sollte sich Püschel verletzten, sodass das Match mit 7:11, 8:11, 7:11 wegging.

woe

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