Bothels Pokal-Spezialisten bleiben bescheiden / Nowakowski vor seinem Debüt

„Heeslingen ist eine Nummer zu groß“

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Allzu lange jubelten die Botheler nach dem Sieg gegen den VfL Visselhövede nicht – wohlwissend, dass die Aufgabe gegen den Heeslinger SC noch schwerer wird. Insbesondere auf „Sechser“ Julian Prinz (l.) dürfte einiges an Arbeit zukommen, gilt Mittelfeldspieler Stephen Famewo bei den Gästen doch als bärenstark.

Bothel - Entweder ist der Heeslinger SC einfach schlecht informiert – oder aber geblendet von den letzten Pokalergebnissen des TuS Bothel: Auf seiner Facebook-Seite bezeichnet der Fußball-Landesligist den Kreisliga-Rückkehrer als „Aufsteiger in die Bezirksliga“! Doch dieser stapelt ganz tief, bevor er nach seinem jüngsten 3:2-Coup gegen den klassenhöheren VfL Visselhövede morgen um 16 Uhr in der ersten Hauptrunde des Bezirkspokals den selbsternannten Titelfavoriten der Landesliga empfängt. „Ich denke, das wird eine Nummer zu groß für uns sein. Da wird unsere Reise gestoppt werden“, sagt Bothels Trainer Peter Ullrich bescheiden.

Seit fast zwei Jahren wurde der Kreispokalsieger im Cup-Wettbewerb nicht mehr bezwungen. Gibt es kein Wunder an der Schulstraße, reißt die Serie morgen. „Wenn es uns gelingt, so gut zu stehen und aggressiv zu spielen wie gegen Visselhövede, ist es ein Schritt zum Ziel, ein vernünftiges Ergebnis zu erzielen“, betont Ullrich. Sagt aber auch: „Jeder von denen kann in der Offensive ein Spiel entscheiden.“ Insbesondere Heeslingens neuer Mittelfeldakteur Stephen Famewo hinterließ bisher einen starken Eindruck. Er könnte damit eine harte Nuss für Bothels „Sechser“ Julian Prinz werden.

Auch gegen Heeslingen muss Ullrich auf den verhinderten Goalgetter Cedric Ahrens verzichten. Allerdings ersetzte ihn Siegtorschütze Sebastian Wichern ausgezeichnet. Luca Griech (Urlaub) wird ebenfalls fehlen, Christoph Meinke ist weiterhin mit einer Knöchelverletzung stark gehandicapt.

Dafür ist Tobias Hoops nach überstandener Magen-Darm-Grippe wieder dabei. Es könnte aber sein, dass er sich hinten anstellen muss, denn auf seiner Position des rechten Außenverteidigers zeigte der aus der A-Jugend gekommene Kevin van Detten ein gutes Spiel. „Ich bin überzeugt von ihm“, sagt auch Ullrich. Zudem hofft er, dass die Freigabe für Neuzugang Willi Nowakowski (kam vom Heeslinger SC II) vorliegt. „Es gab Probleme mit dem Pass, das war aber unser Fehler – aus Unwissenheit“, so Ullrich.

maf

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