Bothels Neuzugang spricht über seine Einsatzzeiten, die Tabelle und Selsingen

Nowakowski will den Gegner „müde spielen“

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Willi Nowakowski

Bothel - Von Mareike Ludwig. Zwei Startelf-Einsätze stehen für ihn bislang zu Buche. Eine Ausbeute, mit der Willi Nowakowski nicht zufrieden ist. Den Kopf jetzt in den Sand zu stecken, kommt für den Neuzugang des Fußball-Kreisligisten TuS Bothel aber nicht infrage. Im Gegenteil: Er will weiter Gas geben und um einen Stammplatz kämpfen. Warum der 23-jährige Rotenburger den Bezirksligisten Heeslinger SC II verlassen hat und wie der MTSV Selsingen zu schlagen ist, erzählt der Mittelfeldmann im Interview.

Herr Nowakowski, Sie haben noch kein Spiel über 90 Minuten bestritten. Ihre Laune dürfte daher alles andere als gut sein, oder?

Willi Nowakowski: Das ist leider richtig. Ich hatte ein paar gesundheitliche Probleme und bin daher noch nicht hundertprozentig fit. Unser Trainer Peter Ullrich legt großen Wert auf die Trainingsbeteiligung. Somit saß ich auf der Bank. Dafür habe ich aber Verständnis.

Als ehemaliger Bezirksliga-Spieler sollte es doch aber Ihr Anspruch sein, in der Startelf zu stehen.

Nowakowski: Das ist es auch. Ich hoffe natürlich, dass ich mehr Spielzeiten bekomme und öfter von Beginn an auflaufen darf.

Warum haben Sie sich überhaupt dafür entschieden, zu einem klassentieferen Team zu wechseln?

Nowakowski: Die vergangene Saison in Heeslingen war etwas verkorkst. Ich habe mich nicht mehr so wohlgefühlt. Dadurch hat die Motivation gelitten. Zudem wohne ich in Rotenburg, somit ist die Entfernung jetzt nicht mehr so groß.

Hätten Sie gedacht, dass der TuS Bothel als Aufsteiger gleich oben mitmischt?

Nowakowski: Das überrascht mich schon ein bisschen. Ich hätte gedacht, dass wir mehr Schwierigkeiten haben.

Seit Donnerstagabend ist Ihr Team allerdings „nur“ noch Zweiter, da der TuS Westerholz durch ein 3:1 beim SV Hamersen vorbeigezogen ist. Wurmt Sie das?

Nowakowski: Nein. Es ist doch noch viel zu früh, schon etwas über die Tabelle sagen zu können. Natürlich stehen wir aber gerne ganz oben (lacht).

Morgen geht es zum MTSV Selsingen. Eine machbare Aufgabe?

Nowakowski: Es wird nicht leicht. Wichtig ist, dass wir defensiv gut stehen und keine Chancen zulassen. Wir müssen den Gegner müde spielen.

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