Bothels Mittelfeldspieler an allen Toren beim 3:0-Sieg im Pokal-Finale gegen Selsingen beteiligt

Meinke setzt die letzten Puzzleteile

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Mediengruppe Kreiszeitung

Karlshöfen - Von Matthias Freese. Die Tornetze trugen ihre Vereinsfarben, das Glücksschwein hockte neben Co-Trainer Udo Griech und als Ersatzkeeper sowie „Maskottchen“ stand auch der in Pokalspielen unbesiegte 48-jährige Hans Gies im Kader – es konnte also gar nichts schiefgehen für die Fußballer des TuS Bothel.

Und so krönte der Meister der 1. Kreisklasse Süd gestern im Finale des Kreispokals in Karlshöfen mit einem 3:0 (3:0)-Sieg gegen den künftigen Kreisliga-Rivalen MTSV Selsingen auch seine perfekte Saison.

Nach dem Titel des Hallenkreismeisters und Platz eins in der Liga gelang nun also das Triple. „Mehr ging ja auch nicht“, stellte Kapitän Torsten Hoops strahlend fest. Und Erfolgscoach Peter Ullrich erinnerte im Augenblick des Triumphes noch einmal an schlechtere Zeiten: „Letztes Jahr um diese Zeit waren wir alle sehr traurig, weil wir abgestiegen waren. So schnell kann das gehen.“

Das Tüpfelchen auf dem I, das letzte fehlende Puzzleteil einer überragenden Spielserie setzte vor allem ein Mann: Mittelfeldregisseur Christoph Meinke. Er war insbesondere im ersten Durchgang von seinem Gegenspieler Benjamin Burfeind nur durch Fouls zu stoppen und an allen drei Toren maßgeblich beteiligt. Schon nach fünf Minuten holte Burfeind den Botheler im Strafraum von den Beinen – völlig überflüssig, denn der Ball wäre ohnehin über die Grundlinie gerollt. Torsten Hoops ließ sich diese Chance nicht nehmen und verwandelte den von Referee Lucas Lemke (Rotenburger SV) gepfiffenen Strafstoß. Vor mehr als 500 Zuschauern erhöhte Meinke selbst mit einem Donnerhall von Schuss auf 2:0, nachdem er zuvor einfach zu schnell für Marius Overhage und Henrik Müller gewesen war (15.). Selsingen hatte es einzig Keeper Andre Borchers zu verdanken, dass das dritte Tor erst in der 45. Minute fiel. Dieses Mal ließ Meinke neben Overhage und Müller auch noch Marius Zeuschner stehen, legte quer auf Tim Beyer und durfte seinen Mitspieler anschließend in die Arme schließen.

Bothels Keeper Christian Riesebeck verlebte einen ruhigen Tag und musste nicht – wie noch im Halbfinale – zum Elfmeterkiller werden. „Die wollen ja nicht, die Jungs“, meinte er hinterher. Doch auch so war es für ihn in Ordnung. Selsingens Bemühungen im zweiten Durchgang waren jedenfalls zaghaft bis einfallslos. Auch Bothel hielt sich nun spürbar zurück. „Bei der Führung muss man nicht dumm sein und aufmachen“, stellte Coach Ullrich fest. Und er ergänzte: „Wir haben in der zweiten Halbzeit defensiv gut gestanden und kaum gute Chancen zugelassen.“

Vor allem die Innenverteidigung mit Sven Beyer und Kevin Altmann verlor kaum einen Zweikampf, davor zog Julian Prinz als Sechser bei Selsingens „Tormaschine“ Carsten Müller den Stecker raus. Und während die Mannen von Coach Pascal Holsten gleich nach dem Abpfiff zur Aussprache in den Schlusskreis gebeten wurden, waren die Botheler bereits ausgelassen am feiern. Kein Wunder nach dieser perfekten Saison.

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